FPÖ-Unterreiner: Peinlicher Eiertanz von Rabl-Stadler und Burgstaller bei Festspielskandal

Die Zuständigen haben verlernt Verantwortung zu übernehmen

Wien (OTS) - "Der Finanzskandal der Salzburger Festspiele stellt nicht nur einen Kriminalfall dar, sondern ist vor allem ein kulturpolitisches Desaster. Die Verantwortlichen putzen sich ab und stehlen sich aus ihrer Verantwortung. Die Festspielpräsidentin Rabl-Stadler brüstet sich mit ihrer Arbeit als Sponsoren-Sucherin, bei einer ihrer Hauptaufgaben - der Gebarungskontrolle - hat sie aber völlig versagt", so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner.

Wenn sich Persönlichkeiten, wie der zukünftige Intendant Alexander Pereira, Sir Simon Rattle oder Eliette v. Karajan schon lange öffentlich über die hohen Kosten verwundert haben, stelle sich die Frage warum weder die Festspielpräsidentin, noch die Salzburger Landeshauptfrau diesem Verdacht nicht früher nachgegangen seien. Bei solchen Spitzengehältern, wie bei dem der Festspielpräsidentin Rabl-Stadler könne man davon ausgehen, dass man auch die Dienstaufsicht und die Gebarungskontrolle wahrnehme, so Unterreiner.

"Der Kartenverkauf läuft nicht wie behauptet besonders gut, denn die Salzburger Festspiele sind schon lange nicht mehr ein Festival der Spitzenklasse, so wie es von den Gründervätern Hugo v. Hofmannsthal und Max Reinhardt gedacht war. Was noch vor Jahrzehnten die besten Festspiele im europäischen Umfeld darstellte, ist zu einem Durchschnittsfestival, mit einem seichten Aufguss von bereits bestehenden, anderorts gespielten Produktionen, verkommen. Hier zeigt sich dramatisch der Niedergang des Kulturlandes Österreich. Wie in allen Bereichen ist auch hier Sittenverfall und Gier eingezogen. Um dem Anspruch Österreichs als die große Kulturnation gerecht zu werden, müssen wir gerade hier Spitzenleistungen erbringen", so Unterreiner

Salzburg lebe zur Zeit nur noch von seinem guten Ruf. Es bestünde aber die berechtigte Hoffnung, dass mit dem künftigen Festspielchef Alexander Pereira den Salzburger Festspielen wieder ihre alte Bedeutung zurückgegeben werde, so Unterreiner abschließend.

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