VP-Korosec ad SP-Wehsely: Von Effizienzsteigerung im Gesundheitsbereich ist Wien weit entfernt

Wien (OTS) - "Die SPÖ-Gesundheitsstadträtin packt bei jedem präsentierten Vorzeigemodell für Kosteneffizienz im Gesundheitsbereich vorsichthalber die Neoliberalismus-Keule aus. Mit diesen 'Panikattacken'lässt sich jedoch keine zukunftsweisende Gesundheitspolitik für Wien machen", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, zu den heutigen Äußerungen aus dem Büro der Wiener SP-Gesundheitsstadträtin.

Sämtliche Vorschläge zur Effizienzsteigerung würden, so Korosec, egal von welcher Seite sie kommen, einfach abgelehnt werden. Das Institut für Höhere Studien habe bereits im Jahr 2005 mehr als deutlich dargelegt, dass in Wien bis zu 190 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln frei werden könnten, würden die kommunalen Spitäler die Produktivität von Ordenskrankenhäusern erreichen. Statt sofort eine Effizienzinitiative zu starten, wurde sowohl vom Wiener Bürgermeister als auch von den zuständigen Gesundheitsstadträtinnen die Variante 'Stillstand' gewählt und bis zum heutigen Tag beibehalten, kritisiert die VP-Gesundheitssprecherin.

Wehsely lässt unangenehme Details unter den Tisch fallen

Dass die SP-Gesundheitsstadträtin nicht allzu gerne auf die Details bei den Spitalskosten hinweise, habe einen simplen Grund: Wien liegt meist abgeschlagen am Ende der Liste. Korosec führt als Beispiel eine Berechnung des IHS aus dem Jahr 2008 zu den stationären Endkosten pro LKF-Punkt (Anm.: leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung) an: "Im Bundesländervergleich sind die Wiener Gemeindespitäler mit Abstand am teuersten. Sie liegen mit 1,49 Euro pro LKF-Punkt deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 1,17 Euro. Ich frage mich, wo die Wiener Gesundheitsstadträtin bei ihrem hinkenden Vergleich hingeschaut hat."

"Die Wienerinnen und Wiener haben besseres verdient, als eine planlose rote Stadtregierung, die im Gesundheitsbereich seit Jahren den Kopf in den Sand steckt, statt Reformen anzupacken", so Korosec abschließend.

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