VP-Hoch: Verfrühter Jubel bei Hochhausrealisierung auf der Donauplatte

Wien (OTS) - "Bevor sich SP-Stadtrat Schicker anschickt, sich über eine seit 2004 angekündigte Baureifgestaltung eines durchaus konventionellen Hochhausprojektes zu freuen, sollte er die bei diesem Projekt offen gebliebenen Fragen lösen. Wie etwa sieht es mit der zu erwartenden Auslastung der geplanten Büroflächen aus", fragt ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alfred Hoch in Reaktion auf die heutige Präsentation des Projektes.

Angesichts der anhaltenden Konjunkturkrise habe es seitens der Wiener Stadtplanung bereits Umwidmungen von gemischten Baugebieten für gewerbliche Nutzung in Wohngebiet gegeben, weil man zu recht vermutet, dass der Büromarkt infolge der Wirtschaftsentwicklung unter einem Überangebot an Büroflächen leiden wird. Im Hinblick auf den geplanten Büroturm auf der Donauplatte dürfte diese berechtigte Annahme den Erfolg des Vorhabens infrage stellen, so Hoch.

Als Indiz hierfür wertet Hoch die Aussagen der Projektbetreiber, wonach statt des geplanten Bürosturms im DC Tower 1 durchaus auch Wohnungen entstehen könnten. Auch das Projekt eines 4 Stern-Hotels sei angesichts des Einbruchs bei den Tourismuszahlen und der überbordenden Hotelprojektrealisierungen, die Wien in letzter Zeit erlebt, durchaus als nicht gesichert zu bezeichnen. Schicker wäre daher gut beraten, dieses Projekt stadtplanerisch von Anfang an so zu begleiten, dass es nicht zu einer stadtplanerischen Totgeburt wie etwa bei der Gasometer-City kommt, so Hoch abschließend.

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