Greenpeace-Protest vor japanischer Botschaft

Umweltorganisation fordert faires Verfahren für angeklagte Walschützer

Wien (OTS) - Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace werden
am Freitag, 12. 2. 2010, vor der japanischen Botschaft in Wien für die Freilassung von zwei Greenpeace-Mitarbeitern in Japan protestieren. Unmittelbar vor Prozessbeginn in Aomori, wo den beiden bis zu zehn Jahren Haft drohen, weil sie einen weitreichenden illegalen Handel mit Walfleisch aufgedeckt hatten, fordern Greenpeace-Aktivisten in aller Welt von der japanischen Justiz ein gerechtes Verfahren für ihre Kollegen Junichi Sato und Toru Suzuki.

Sato und Suzuki hatten den größten Skandal in der Geschichte des japanischen Walfangs aufgedeckt, indem sie im Mai 2008 nachwiesen, dass die Besatzung der japanischen Fangflotte beim Schlachten der Tiere massenhaft Fleisch abgezweigt und mit hohen Gewinnen verkauft hatte. Statt nun aber gegen die korrupten Besatzungsmitglieder der Walfangflotte vorzugehen, leitete die japanische Justiz ein Verfahren wegen Diebstahls von Walfleisch gegen die beiden Greenpeace-Aktivisten ein.

Weltweit haben sich bereits mehr als 250.000 Menschen und
zahlreiche Organisationen für die Freilassung der beiden Greenpeace-Aktivisten eingesetzt. Selbst die Vereinten Nationen beurteilten die Festnahme und Behandlung von Sato und Suzuki als Verstoß gegen gleich fünf Artikel der Internationalen Menschenrechts-Charta und gegen das Abkommen für politische Rechte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und verbleiben bis dahin mit
vielen Grüßen.

Greenpeace-Protest vor japanischer Botschaft

Datum: 12.2.2010, um 10:00 Uhr

Ort:
Japanische Botschaft
Schottenring 8, 1010 Wien

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Rückfragen & Kontakt:

Attila Cerman
GREENPEACE CEE
Tel.: +43-664-3435354
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