Wien: 100.000 "Liebesbriefe von Gott" zum 14. Februar

400 "Valentins-Boten"

Wien (OTS) - 100.000 "Liebesbriefe von Gott" werden in der Erzdiözese Wien rund um den Valentinstag (14. Februar) verteilt. Rund 400 "Valentins-Botinnen und Boten" sind am 13. und 14. Februar an vielen Orten unterwegs und laden zum "Rendezvous mit Gott" ein. An der Verteilaktion der "Liebesbriefe von Gott" beteiligen sich mehr als 100 Pfarrgemeinden. Ab Samstagvormittag gibt es die Briefe auf zahlreichen großen Plätzen (Stephansplatz, Karlsplatz) oder auf der Mariahilfer Straße. Im Laufe des Tages bekommen auch Patientinnen und Patienten in einigen Wiener Krankenhäusern einen "Liebesbrief von Gott". Am Nachmittag und Abend öffnen viele Kirchen ihre Türen für ein "Rendezvous mit Gott" und überraschen mit einem "himmlischen Programm" (im Stephansdom findet am 13. Februar um 20.30 Uhr eine "Segnung der Liebenden" mit Dompfarrer Anton Faber statt).

Am 13. und 14. Februar öffnen mehr als 50 Kirchen in der Erzdiözese Wien ihre Pforten für ein besonderes Valentinstags-Rendezvous. Jugendliche und Ältere gestalten diese Begegnungen mit Gebeten, Musik und Lesungen aus der Heiligen Schrift. Priester segnen die Besucherinnen und Besucher und stehen für offene Gespräche über Gott und die Welt bereit. In den Rendezvous-Kirchen kann jeder auf den "Liebesbrief von Gott" antworten. Diese Antwortbriefe werden gesammelt und in einem gemeinsamen Gebet vor Gott gebracht.

"Lass uns wieder einmal miteinander reden!", heißt es im "Liebesbrief von Gott". "Es ist eine Botschaft zum Fest der Liebe, die überraschen will. Christen bringen so 'Gott und die Liebe' neu ins Gespräch. Liebesworte aus der Bibel sollen Freude bereiten, ermutigen und zum Nachdenken anregen. Die Aktion zum Valentinstag ist eine Einladung zu einem neuen Dialog mit Gott", so Projektkoordinator Otmar Spanner. Das sei eine "wunderbare Gelegenheit, neben der menschlichen Liebe die Liebe Gottes neu zum Thema zu machen".

Die Aktion "Liebesbriefe von Gott" findet in der Erzdiözese Wien heuer bereits zum fünften Mal statt. Sie ist ein Beispiel dafür, wie ein ursprünglich christlicher Brauch, der in säkularer Form mittlerweile weltweite Bedeutung erlangt hat, eine neue Ebene des Gesprächs zwischen der Kirche und den suchenden Menschen bietet. Ausgangspunkt des heutigen Valentinsbrauchtums ist die Verehrung des Heiligen Valentin; er war Bischof von Terni in Mittelitalien und soll am 14. Februar des Jahres 269 den Märtyrertod erlitten haben. Er soll Liebende trotz eines staatlichen Verbots getraut haben. Zudem hat er nach der Legende frisch getrauten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Er wird heute weltweit als Patron der Liebenden verehrt.

Der "Liebesbrief von Gott" hat folgenden Wortlaut: "Es ist meine Freude, dass es dich gibt. Denn ich habe dich gewollt. Du bist unendlich wertvoll in meinen Augen. Denn ich liebe dich! Wenn du schwach bist, bin ich deine Kraft. Wenn dein Herz gebrochen ist, bin ich dir nahe. Wenn du scheiterst, trage ich dich.

Ich wende mich nicht ab von dir, selbst wenn du Schuld auf dich geladen hast - dann komm! Fürchte dich nicht! Du bist nicht allein. Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott.

Mit großer Leidenschaft kämpfe ich um dich. Ich gebe alles, was ich habe, für dich. Geh deiner Sehnsucht nach: Dein Leben ist so viel mehr. Ich will dir ein Leben in Fülle geben.

Lass uns wieder einmal miteinander reden". (Forts.)

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