- 10.02.2010, 11:02:18
- /
- OTS0099 OTW0099
Finanzrisikomanagement liegt bei Österreichs Top-Unternehmen im Trend
Unternehmen zeigen erhöhte Sensibilität im Umgang mit finanziellen Risiken
Linz (OTS) - Das Management finanzieller Risiken gewinnt für
Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Große Unternehmen, die an
internationale Rechnungslegungsstandards gebunden sind, kommen der
immer umfangreicheren Dokumentationspflicht von Risiken nach. Doch
vor allem die Krise auf den Kapitalmärkten führte klar zu einem
Umdenken und einer erhöhten Sensibilität in den Unternehmen in Bezug
auf den Umgang mit finanziellen Risiken. Dies belegt eine aktuelle
Studie des Center for Accounting Research der Universität Graz in
Kooperation mit dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen
KPMG Linz.
Die Studie zeigt die Zusammenhänge zwischen Rechnungslegung,
Wirtschaftskrise und Risikomanagement auf. Untersucht wurden die
Auswirkungen ständig steigender Anforderungen von internationalen und
nationalen Rechnungslegungsstandards auf die Finanz- und
Risikoberichterstattung sowie die Auswirkungen der Regelungen und der
Wirtschaftskrise auf das Management, die Dokumentation und die
Organisation finanzieller Risiken. Basis der Studie bildet die
Befragung der 500 größten Unternehmen Österreichs (mit Ausnahme von
Banken und Versicherungen).
Energie- und Rohstoffrisiken werden am höchsten eingestuft
Von den Marktpreisrisiken schätzen die Unternehmen im Durchschnitt
Energie- und Rohstoffpreisrisiken am höchsten ein, gefolgt von
Währungs- und Zinsänderungsrisiken.
Unter Energie- und Rohstoffpreisrisiken versteht man die Gefahr,
dass der Zeitwert eines Vermögenswertes oder künftige Cashflows
aufgrund der Änderungen der Marktpreise schwanken. Ein interessantes
Ergebnis der Studie ist, dass Energie- und Rohstoffpreisrisiken trotz
der höchsten Risikoeinstufung von weniger als der Hälfte der
Unternehmen aktiv gemanagt werden.
Dazu Christian Engelbrechtsmüller, Partner bei KPMG Linz und
Mitherausgeber der Studie: "Börsennotierte Unternehmen managen
Energie- und Rohstoffpreisrisiken häufiger als nicht börsennotierte
Unternehmen. Als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise wurden
die Absicherungsquoten erhöht. Die Reduzierung der
Ergebnisvolatilität ist dabei das wichtigste Ziel."
Zwei Drittel managen Liquiditätsrisiko aktiv
Liquiditätsrisiken - wenn das Unternehmen seinen
Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann - stellen das am
häufigsten gemanagte Finanzrisiko dar. Zwei Drittel der befragten
Unternehmen haben bereits ein aktives Liquiditätsrisiko-Management
etabliert.
Die vollständige Presseaussendung mit Studie, Fotos und Grafik
finden Sie unter http://www.kpmg.at/de/topics/6224_DEU_HTML.php.
Rückfragehinweis:
Iris Zeppezauer
Markets, Communication & Marketing
Tel.: +43 (0) 732 6938 2157
E-Mail: izeppezauer@kpmg.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1889
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KPM






