Handy wird vermehrt zum Lebensretter

Samariterbund zum Europäischen Tag des Notrufs 112

Wien (OTS) - Über zwölf Millionen Kilometer legen die Einsatzfahrzeuge des Samariterbundes jährlich zurück. Als zweitgrößte Rettungsorganisation Österreichs weiß der Samariterbund um die Wichtigkeit eines schnellen und korrekten Notrufs: Nur wenn schnell alarmiert wird, können die Samariter auch schnell reagieren.

Dank der weiten Verbreitung von Mobiltelefonen ist es heute einfacher denn je, einen Notruf abzusetzen. Notrufe können in jedem Mobilfunknetz, ohne Gesprächsguthaben und in Österreich sogar ohne SIM-Karte kostenlos getätigt werden. Seit fast zwei Jahrzehnten gibt es in Europa auch eine einheitliche Notrufnummer: 112. "Wir sind heute eine wesentlich mobilere Gesellschaft als noch vor zehn Jahren und bewegen uns mit großer Selbstverständlichkeit über die Landesgrenzen hinaus. Umso wichtiger ist es, dass es auch eine Notrufnummer gibt, auf die man sich immer und überall verlassen kann", kommentiert Reinhard Hundsmüller, Bundessekretär des Arbeiters-Samariter-Bund Österreichs. Am Europäischen Tag des Notrufs 112, dem 11. Februar, soll auf die internationale Notrufnummer aufmerksam gemacht werden.

1991 wurde die Einführung einer einheitlichen Notrufnummer für den Europäischen Raum beschlossen. Heute funktioniert der Notruf 112 in allen Ländern der europäischen Union sowie in zehn weiteren Ländern wie der Schweiz, Island oder der Türkei. In Österreich verbindet der Euronotruf direkt mit der Einsatzzentrale der Polizei, die sämtliche Notrufe entgegennimmt und gegebenenfalls andere Einsatzorganisationen wie Feuerwehr und Rettung alarmiert. Die in Österreich bekannten Notrufnummern Feuerwehr 122, Polizei 133 und Rettung 144 funktionieren weiterhin. Schon heute wird aber der Notruf 112 in Österreich über die Mobilfunknetze öfter gewählt als der herkömmliche Polizei- oder Rettungsnotruf: etwa 90.000 Mal im Monat. Beim Samariterbund ist eine Notrufnummern-Karte mit 112-Aufkleber kostenlos erhältlich.

Auch abseits des Notrufs kann das Mobiltelefon Ersthelfern Unterstützung bieten. Der mobile Erste-Hilfe-Assistent "Der Samariter" bietet klar illustrierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen -von der Sicherung des Unfallortes bis hin zur stabilen Seitenlage. Die Applikation des Samariterbundes läuft auf allen java-fähigen Handys sowie iPod touch und iPhone. Im iTunes App Store wurde "Der Samariter" schon knapp 90.000 Mal heruntergeladen und rangiert seit seiner Einführung im vergangenen Jahr kontinuierlich in den Top Ten seiner Kategorie. "Der Samariter" kann keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen, bietet aber eine wertvolle Unterstützung in der Hektik eines Notfalls.

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