ÖAMTC: Volksbefragung nutzen und City-Maut eine Absage erteilen

Nein zu Zwei-Klassen-Gesellschaft und doppeltem Abkassieren, Ja zu ökologisch sinnvollen und sozialen Maßnahmen

Wien (OTS) - Ab morgen, Donnerstag, können die Wiener ihre Stimme bei der Volksbefragung abgeben. Einer der Punkte: Das Ja oder Nein zur City-Maut. "Nicht jedem werden alle fünf Fragen wichtig sein. Trotzdem sollte man unbedingt abstimmen. Jedes Nein zu einer City-Maut hilft, diesen groben Unfug zu verhindern", stellt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau einmal mehr klar. Für den Club steht fest: Zur City-Maut muss es ein klares Nein geben. "Es gibt weder ein Konzept noch Rahmenbedingungen. Niemand weiß genau, was da unter dem Schlagwort 'City-Maut' auf die Kraftfahrer zukommen könnte", so Brandau. "Das darf man nicht zulassen."

Eine City-Maut ist für den Club inakzeptabel:

* Eine City-Maut würde eine Zwei-Klassen-Gesellschaft erzeugen:
"Das Motto wäre, 'wer es sich leisten kann, der fährt'", so die ÖAMTC-Expertin. "Wer denkt an all jene, die auf das Auto angewiesen sind und keinen finanziellen Spielraum mehr haben?"

* Eine City-Maut würde bedeuten, dass doppelt kassiert wird: Zum einen zahlen die Kraftfahrer in Kurzparkzonen oder Garagen, zum anderen soll dann auch noch eine Einfahrtsmaut dazukommen. "Mit vollkommen unklaren Rahmenbedingungen", ergänzt die Clubexpertin.

Andere europäische Städte wie London haben es vorgemacht - das System ist teuer und die Kosten stehen in keiner Relation zur tatsächlichen Verkehrs- und Umweltentlastung. "Ja zu ökologisch sinnvollen und sozialen Maßnahmen, Nein zur City-Maut", so Brandau abschließend.

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