Peter Alward und Eliette von Karajan zur Zukunft der Osterfestspiele

Wien (OTS) - Noch in dieser Woche soll der Brite Peter Alward, vormals Chef von EMI classical, die Leitung der Salzburger Osterfestspiele übernehmen. Wie NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, soll der Vertrag für vorerst drei Jahre geschlossen werden. Stiftungspräsidentin Eliette von Karajan äußert sich in NEWS euphorisch zur Entscheidung: "Ich kenne und schätze ihn länger als 30 Jahre. Er hat erfolgreich mit meinem Mann zusammengearbeitet und kennt auch Sir Simon Rattle von seiner Tätigkeit bei EMI sehr gut. Er bringt alle Voraussetzungen mit, gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern die Renaissance zu organisieren. Dazu wünsche ich ihm von Herzen alles Gute. Wenn Sie so wollen, ist das ein egoistischer Wunsch." Den zugesagten finanziellen Beitrag, um die Berliner Philharmoniker in Salzburg zu halten, wird sie ungeachtet der Malversationen leisten: "Ich halte nichts davon, rückblickend zu lamentieren, sondern ich möchte das neue Team mit Optimismus motivieren. Ich bin nach wie vor glücklich, meinen Beitrag geleistet zu haben, Sir Simon und die Berliner gehalten zu haben."

Alward selbst betont zwar, dass sein Vertrag noch nicht unterfertigt wäre, skizziert im NEWS-Gespräch aber dennoch die Zukunft: "Qualität und Fokus. Man muss darauf achten, nur die allerhöchste Qualität zu bieten. Alle Werke und Mitwirkenden müssen zusammenpassen und absolut festspielwürdig sein. Man muss zeigen, dass man genauso hochkarätig wie im Sommer agieren kann. Dann braucht das Programm eine wirkliche Signatur. Und selbstverständlich müssen die Produktionen zuerst zu Ostern herauskommen. (...) "Wir müssen eine Botschaft herüberbekommen: Wenn man eine Kiste Äpfel kauft, in der zwei, drei faule Früchte liegen, ist doch die Mehrzahl alles andere als faul. Positives Reden und Denken ist jetzt wichtig: Wir haben einen einmaligen Ort, Rattle als Musikdirektor, die Philharmoniker im Graben und eine treue Kundschaft, die nicht nur gehalten, sondern ausgebaut werden muss. Ganz wichtig ist die Jugendarbeit, wie sie Rattle mit dem Projekt ,Rhythm is it' vorzeigt."

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