Heinzl: Ermittlungen Staatsanwaltschaft zu NÖ Hypo: Droht Niederösterreich weiterer schwerer Schaden?

Wo, wie, warum - und vor allem mit wessen Zustimmung spekulierte 100%-NÖ-Landesbank in Hochrisikofinanzmärkten?

St. Pölten (OTS/SPI) - "Wo, wie, warum - und was eine noch wichtigere Frage ist, mit wessen Zustimmung spekulierte und investierte die in 100-prozentigem Eigentum des Landes Niederösterreich befindliche NÖ Hypo-Landesbank in Hochrisikofinanzmärkten? Droht im Zusammenhang der aktuellen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur Bilanzerstellung der NÖ Hypobank weiterer schwerer Schaden für das Bundesland? 1.000 Millionen Euro wurden ja laut an die Öffentlichkeit gelangter Informationen aus dem Rechnungshofbericht zur Veranlagung der NÖ Wohnbaugelder bereits verspekuliert. Landeshauptmann Erwin Pröll als Eigentümervetreter ist aufgefordert, endlich Licht ins Dunkel der Vorgänge in der Hypo NÖ sowie zur Veranlagung der NÖ Wohnbaugelder zu bringen. Verlassen sie ihre Deckung Herr Pröll und klären sie auf! Legen sie alle Berichte sofort vor!", fordert St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl, stellvertretender Landesvorsitzender der SPNÖ, umfassende Aufklärung ein.****

Heinzl sieht an einer "parallel zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlung notwendigen politischen Ermittlung" keinen Weg mehr vorbeiführen. "Was da aufbrechen könnte, erinnert an den Beginn der Entwicklungen rund um die Hypo-Alpe-Adria. Da wurde offensichtlich in Hochrisikofonds investiert - und das alles mit Geld der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, denen die Landesbank schlussendlich gehört! Steuergeld und Landeseigentum sind kein Spielgeld der ÖVP-Niederösterreich oder von ÖVP-Regierungsmitgliedern! Eine politische Aufarbeitung dieser Causa ist unumgänglich", so Heinzl.
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