ÖAMTC-Umfrage zur City-Maut ergibt klare Ablehnungsfront

6.615 Onlinevotings bestätigen Absage zu weiterer Kraftfahrer-Schröpfaktion

Wien (OTS) - Der ÖAMTC wollte es genau wissen und hat zum Thema City-Maut eine Umfrage für alle Interessierten online gestellt. "In zwei Wochen haben 6.615 Interessierte ihren Unmut kanalisiert", erklärt Elisabeth Brandau. Die ÖAMTC-Verkehrswirtschafts-expertin ist über das Ergebnis nicht verwundert, liegt doch die Ablehnung der Befragten bei stolzen 75 Prozent und bestätigt, dass großer Widerstand gegen eine weitere Schröpfaktion der Autofahrer besteht. Die Clubexpertin hat die wichtigsten Kernaussagen zusammengefasst:

* ÖAMTC-Umfrage - Thema Volksbefragung: 81 Prozent der Onlineteilnehmer haben von der Volksbefragung schon gehört. Hier ist der Informationsstand der Wiener mit 89 Prozent am höchsten. Bei den Niederösterreichern liegt er bei 74 Prozent, in Rest-Österreich bei 63 Prozent.

* ÖAMTC-Umfrage - Thema Geltungsbereich der City-Maut:
42 Prozent können diese Frage nur mit "ich weiß nicht" beantworten 26 Prozent gehen von einem Geltungsbereich innerhalb des Ringes aus 15 Prozent innerhalb des Gürtels
15 Prozent von ganz Wien ab Stadtgrenze

* ÖAMTC-Umfrage - Thema Gründe für die Einführung:
"Mehr als Dreiviertel aller Befragten (76 Prozent) sehen in der City-Maut eine reine Schröpfaktion zur Geldbeschaffung", erklärt die ÖAMTC-Expertin.
42 Prozent als Anreiz für Umstieg auf Öffis
41 Prozent als Stau-, Lärm- oder Verkehrsreduktionsmaßnahme
35 Prozent Umwelt (Emissionsreduzierung)
27 Prozent wahltaktische Überlegungen
3 Prozent Sonstiges
(hier waren Mehrfachmeinungen möglich)

* ÖAMTC-Umfrage - Thema Höhe für City Maut:
75 Prozent sprechen sich für keinen Betrag aus, weil man sich gegen eine City-Maut ausgesprochen hat.
10 Prozent 2 Euro
7 Prozent 5 Euro
3 Prozent 10 Euro
2 Prozent 15 Euro
2 Prozent keine Angabe

"Durch dieses Umfrageergebnis fühlt sich der ÖAMTC bestärkt in seinem Kampf, eine weitere Schröpfaktion gegen die Autofahrer zu verhindern", sagt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin. Jedenfalls erneuert der ÖAMTC sein Nein zur Wien-Maut.

Nur schimpfen reicht nicht, wer etwas bewegen will, muss zur Abstimmung

Die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin appelliert an alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. "Denn nur schimpfen und nicht zur Abstimmung gehen, ist zu wenig." Seine Stimme kann man auf zwei Arten abgeben, entweder persönlich auf einer der 112 Annahmestellen oder per Post.

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