FPK-Strutz: Burgstaller in Affäre um Russsenstaatsbürgerschaft verstrickt

Hat Landeshauptfrau wegen Spende für Staatsbürgerschaft interveniert?

Klagenfurt (OTS) - Das FPK habe erfolgreich aufgedeckt, dass die Verstrickungen der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller im Sumpf rund um die Osterfestspiele doch größer sind, als vermutet. Nach dem FPK-Nationalratsabgeordneter Dr. Martin Struck eine entsprechende parlamentarische Anfrage angekündigt hatte, habe sie gestern zugegeben, dass dem russischen Großspender Igor Vidyaev, offenbar als Gegengeschäft, die Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Strutz verlangt heute wiederholt eine lückenlose Aufklärung über die Gespräche, die Burgstaller mit dem Russen geführt hat. Es stelle sich die Frage, welche Gegenleistungen für die Millionenspenden erbracht wurden, nachdem der Russe weder werbe- noch öffentlichkeitswirksame Leistungen erhielt, wie andere Großspender, so Strutz.

Der Verdacht liege nahe, dass sich nicht nur der Geschäftsführer eine Provission einbehalten hat, sondern dass es hier auch zu Parteispenden gekommen ist, da sich SPÖ-nahe Personen aus Salzburg beim Innenministerium massiv für den Russen eingesetzt und interveniert haben. Die Staatsanwaltschaft sei aufgefordert, mit gleichem Maß wie in Kärnten zu messen und auch Landeshauptfrau Burgstaller zu den dubiosen Spenden und Interventionen für die Verleihung der Staatsbürgerschaft einzuvernehmen. "Wir werden im Parlament tunlichst darauf achten, dass die Justizministerin auch im Fall Burgstaller durch ihre Staatsanwaltschaft korrekt vorgeht", so Strutz abschließend.

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