KV-Verhandlungen für ausländische Airlines: GPA-djp fordert fairen Gehaltsabschluss

Arbeitgeber haben kein Angebot für Erhöhung vorgelegt - "unverständliche Vorgangsweise"

Wien (OTS/GPA-djp) - Die Kollektivverhandlungen für die rund 300 Beschäftigten ausländischer Luftfahrtsgesellschaften in Österreich mussten gestern vertagt werden, "die Arbeitgeber waren nicht einmal dazu bereit, ein Angebot für eine Gehaltserhöhung vorzulegen", informiert der stv. Bundesgeschäftfsführer der GPA-djp, Karl Proyer. Eine völlig unakzeptable Vorgangsweise, so Proyer: "Man muss sich das vor Augen halten: Die Lufthansa als wichtiger Arbeitgeber in diesem Bereich verzeichnete beispielsweise in den ersten drei Quartalen des Vorjahres 226 Millionen Euro an operativem Gewinn, schreibt also schwarze Zahlen, schüttet Dividenden und sogar Prämien aus - während ihre Beschäftigten auch in Österreich unter Personalabbau und ständig steigender Arbeitsbelastung zu leiden haben. Trotzdem lassen die Arbeitgeber bisher jede Bereitschaft für faire Gehaltserhöhungen vermissen. Eine unverständliche Vorgangsweise, ein Affront, den wir so nicht hinnehmen werden", appelliert Proyer an die Arbeitgeber, bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 2. März Vernunft einkehren zu lassen.

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