"profil": Land Kärnten lässt sich bei Rekapitalisierung von Hypo Alpe-Adria Zeit

Bisher nur 50 der zugesagten 200 Millionen Euro eingelangt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat das Land Kärnten der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG bisher nur ein Viertel des zugesagten Kapitals zukommen lassen. Im Zuge der Verstaatlichung Ende 2009 hatten die Altaktionäre Bayerische Landesbank, Grazer Wechselseitige Versicherung und Land Kärnten eingewilligt, der Bank in Summe 1,055 Milliarden an frischem Kernkapital zuzuführen, wovon 200 Millionen Euro auf Kärnten entfielen. Während BayernLB (825 Millionen Euro) und GraWe (20 Millionen) ihren Verpflichtungen laut Finanzministerium bereits nachgekommen sind, fehlen von Kärntner Seite weiterhin 150 Millionen Euro. So wurde bisher lediglich bereits vorhandenes Ergänzungskapital in der Höhe von 50 Millionen Euro in Kernkapital umgewandelt. Theoretisch hat Kärnten noch bis Juni Zeit, es ist laut profil allerdings fraglich, ob das Geld bis dahin wirklich einlangt. Sollte das nicht geschehen, müsste die Republik, die ihrerseits bis zu 450 Millionen Euro bereitstellen wollte, möglicherweise noch tiefer in die Tasche greifen.

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