"profil": Angst vor Krebserkrankungen nach Uran-Bohrungen in der Steiermark

Explorationen in den siebziger Jahren könnten Gemeinden im Liesingtal kontaminiert haben

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnten mehrere Gemeinden in der Steiermark nuklear verseucht sein. Johann Grössing, Bürgermeister von Treglwang nahe des Schoberpasses, hatte vergangene Woche ein Schreiben erhalten, wonach bei Uran-Explorationen in der Nähe seiner Ortschaft vor rund 40 Jahren nuklearer Staub entstanden sei. Die Bohrlöcher sollen nach Ende der Untersuchungen nicht ordnungsgemäß verschlossen, das Umland kontaminiert worden sein.

Der langjährige Bürgermeister erfuhr durch den anonymen Brief erstmals vom Uran-Bergbau in den siebziger Jahren, die Montanuniveristät Leoben bestätigte auf Anfrage die Bohrungen. Experten wie jene der Geologischen Bundesanstalt in Wien rechnen nicht mit Gesundheitsschäden in Folge der Explorationen. Bürgermeister Grössing schaltete dennoch am Freitag die Staatsanwaltschaft Leoben ein.

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