Parteien sind Medien sind Parteien

Die Gewaltentrennung funktioniert bezüglich der "vierten Gewalt" leider so schlecht, wie bezüglich aller anderen...

Wien (OTS) - Das öffentliche Geschehen wird von einem Machtkartell etablierter Institutionen beherrscht: Parteien, Medien, Experten... Man schimpft zwar über einander - aber alle sind Teil eines Esatblishments. Die Parteien dominieren in der österreichischen Politik Regierung und Parlament, beeinflussen aber auch die Justiz. Medien und Parteien brauchen einander mehr denn je. Und die "Experten" sind meist Spezialisten mit genau definierter Revierzuständigkeit... Alle sind aufeinander angewiesen.

Es geht wohl weniger um einzelne Personen; um die Farben bestimmter Parteien oder die Ausrichtung einzelner Medien. Eher um die Gleichschaltung, den Verlust der Differenzierung. Meist gibt es nur noch zwei Alternativen: Für oder gegen längst Vorhandenes... Und die Polarisierung führt dazu, dass die Schuld(en) ständig auf die jeweils anderen geschoben werden.

Die Bürger könnten selbst die Verantwortung übernehmen; stärker den eigenen Überzeugungen folgen, auf unnötigen Konsum (auch Medien, Sozialstaat, Expertenmeinungen) verzichten; und wiederum anderen über ihr Beispiel Vorbild sein: Durch ehrliches Hinschauen - und den Mut, das als richtig Erkannte wirklich zu tun.

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