ÖSTERREICH: Festspiel-Manager Dewitte hat sich ins Ausland abgesetzt

Zusammen mit afrikanischer Ehefrau nach Belgien geflogen - Staatsanwalt nicht informiert

Wien (OTS) - Nächster Knalleffekt in der Festspiel-Affäre: Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Samstagausgabe berichtet, hat sich der Hauptverdächtige, der ehemalige Geschäftsführer der Osterfestspiele, Michael Dewitte, ins Ausland abgesetzt.

Wie ÖSTERREICH aus dem privaten Umfeld Dewittes bestätigt wurde, ist der Belgier zusammen mit seiner Ehefrau Yvette (sie wurde in der Causa ebenfalls angezeigt) von Wien nach Brüssel geflogen. Bereits am Donnerstag hatte Dewitte Salzburg verlassen - vorerst Richtung Wien. Zu mehreren privaten Terminen ist er dann nicht mehr erschienen.

Bei der Staatsanwaltschaft Salzburg hieß es am Freitag, es gebe keinen Grund, über Dewitte U-Haft zu verhängen. Beim Salzburger Landeskriminalamt zeigt man sich auf ÖSTERREICH-Anfrage verwundert:
"Es gibt noch immer keinen offiziellen Ermittlungsauftrag der Staatsanwaltschaft", erklärt Major Christian Voggenberger. Dewitte wird vorgeworfen, die Salzburger Osterfestspiele um 1,2 Millionen Euro betrogen zu haben. Für ihn und seine Frau Yvette gilt die Unschuldsvermutung.

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