SJÖ verlangt einen fairen Beitrag der Banken zur Bugdetkonsolidierung

Protestaktion vor der ersten Bank und offener Brief an die Generaldirektoren

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend Österreich veranstaltete heute eine Protestaktion vor der Zentrale der Ersten Bank. Ziel des Protestes ist es auf die Einführung einer Bankensteuer zu drängen, welche von der Bank- und Finanzwelt jedoch entschieden abgelehnt wird, obwohl diese in den vergangenen Jahren eine rauschende Party gefeiert haben- man betrachte nur die Entwicklung der Bilanzsummen. Immerhin sind diese seit 1995 von 390,883 Mrd. auf 1.047,332 Mrd. Euro im Jahre 2008 angestiegen. Dieser Entwicklung steht eine weniger erfreuliche, was den steuerlichen Beitrag der Banken betrifft, entgegen. Wurden vom akkumulierten EGT 1995 noch 17% Steuer vom Einkommen und Ertrag bezahlt (271,4 Mio. Euro), so fiel dieser Betrag stetig auf gerade einmal 6,3 % (324,65 Mio. Euro) im Jahr 2007.

Eine Banksteuer und die Ausweitung weiterer vermögensbezogener Steuern sind das Gebot der Stunde, denn ansonsten werden die von der Regierung genannten 5,8 Milliarden "Einsparungspotential" wieder von den ArbeitnehmerInnen und Jugendlichen über Sparpakte bezahlt und dringend notwendige Reformen zum Beispiel im Sozialbereich oder im Bildungsbereich weiter auf die lange Bank geschoben. Deshalb startete die Sozialistische Jugend schon vor mehr als einem halben Jahr die Initiative www.reichebesteuern.at und übermittelte den Generaldirektoren der österreichischen Banken heute einen offenen Brief.

Den offenen Brief sehen sie unter diesem Link:
http://www.sjoe.at/content/oest/presse/pas/article/6885.html - Fotos
der Protestaktion sind auf Anfrage kostenfrei erhältlich.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/375

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