BZÖ-Widmann verlangt Verkaufsstopp von Wohnbaudarlehen

VP und SP haben Wohnbaugeld für Triple A verpulvert

Linz (OTS) - "Jetzt stehen VP und SP vor dem Scherbenhaufen der "Teufel komm raus Ausverkaufspolitik" in den vergangenen Jahren in Oberösterreich. Nach der Landeshypo wurde auch die EnergieAG ohne Vorteil für die Stromkunden teilprivatisiert. Auch die Wohnbaudarlehen in Milliardenhöhe wurden verkauft. Das Familiensilber ist weg, um sich ein Tripple-A durch Bewertungsagenturen zu sichern. Geringen Vorteilen für die Landesfinanzen steht neben stark steigenden Strompreisen, jetzt das Aus von günstigen Wohnbaudarlehen gegenüber. Wir brauchen jetzt einen leistbaren Wohnungsbau und günstige Strompreise, statt ein Tripple-A für den Finanzreferenten", erklärte heute BZÖ - Landessprecher Abg. Mag. Rainer Widmann.

Nunmehr zwinge man Baufirmen und Häuslbauer in die Abhängigkeit von langfristig teureren und vor allem risikoanfälligen Zinsenzuschüssen. Günstige Wohnbaudarlehen mit kalkulierbaren Rückzahlungsraten vom Land gebe es nicht mehr, weil das Geld dafür fehle. "Das ist eine Bankrotterklärung der oberösterreichischen sozialen Wohnbaupolitik zu Lasten von Familien und Arbeitsplätzen in der Bauwirtschaft. Die Landesregierung muss ausreichend Gelder für sichere Darlehen sicherstellen. In Zukunft dürfen keine aushaftenden Wohnbaudarlehen mehr an Banken zum einmaligen Budgetlochstopfen des Landes verkauft werden. Die Rückflüsse sind ausnahmslos wieder für Häusel- und Wohnungsbauer in Form von günstigen und kalkulierbaren Darlehen zur Verfügung zu stellen", fordert Widmann die Landesregierung auf, entsprechende Beschlüsse sicherzustellen.

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