LR Ragger: Transparenzkonto wird künftig Doppelzahlungen verhindert

Kroate sollte neben AMS-Bezug auch Mindestsicherung erhalten

Klagenfurt (OTS) - "Wie wichtig die Einführung eines Transparenzkontos ist, auf dem alle Transferleistungen des Bundes und des Landes angeführt sind, zeigt sich kürzlich an einem Fall in Wolfsberg. Ein Kroate sollte für sich und seine Familie volle Mindestsicherung des Landes erhalten, obwohl er vom AMS die laufende Arbeitslosenunterstützung in Höhe von über 1.000 Euro erhält. Dieser Doppelbezug wurde bei einer Kontrolle gestoppt", erklärte Kärntens Soziallandesrat Mag. Christian Ragger.

Der Mann hätte pro Monat über 2.000 Euro netto aus zwei staatlichen Quellen bezogen, wobei die eine auszahlende Stelle von der anderen nichts weiß. Solche Doppelgleisigkeiten sollten durch ein besser organisiertes System in Zukunft verhindert werden. Ragger hat im Zuge der Einführung des Transparenzkontos für alle Sozialleistungen des Landes auch die Weisung gegeben, auch auf etwaige Zahlungen des Bundes zu achten.

Besonderen Handlungsbedarf sieht LR Ragger bei Sozialminister Rudolf Hundstorfer. "Gerade Unterlagen des AMS sollten in dieses Transparenzkonto aufgenommen werden." Er zeigt sich auch darüber erstaunt, dass es in diese Richtung noch keine Initiativen gibt, zumal Minister Hundstorfer bereits im Herbst dieses Jahres die bundesweite Mindestsicherung einführen will. Die Kooperation von Land und AMS sei dabei ein Schwerpunkt.

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