Neufassung der OTS0033 von heute: BZÖ-Schenk zu Genitalverstümmelung: Wir dürfen nicht wegsehen!

Wien (OTS) - "Es ist eine Schande, dass es im 21 Jahrhundert weltweit zwischen 100 und 140 Mio. Frauen gibt, die von Genitalverstümmelung betroffen sind", kritisiert BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk anlässlich des Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung an Frauen am 6. Februar. "Wir dürfen nicht wegsehen, nur weil diese grausame Praxis in Afrika und in einigen Ländern des Nahen Ostens passiert", mahnt Schenk.

Allein in Österreich leben nach Schätzungen 6.000 bis 8.000 Frauen, die zum Teil sogar im Urlaub im Heimatland genitalverstümmelt werden. Schenk: "In Österreich haben wir mit der Behandlung einer derartigen Beschneidung als Tatbestand der Körperverletzung zumindest dafür gesorgt, dass das Gesetz die Frauen schützt."

Allerdings müsse in vielen Bereichen auch in Österreich für die Würde und Selbstbestimmung der Frauen noch viel getan werden. So sei die Zahl der Vergewaltigungsanzeigen im Steigen, die Zahl der Verurteilungen aber im Sinken. In diesem Zusammenhang kritisiert Schenk, "dass der Prozessbegleitung (Psychobeistand) der Geldhahn zugedreht worden ist.

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