Heuras zur Schulsozialarbeit: Bildungsministerium anerkennt Vorreiterrolle von NÖ

Land NÖ investiert jährlich fast eine Million Euro in Schulsozialarbeit

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Seit vielen Jahren fordert das Land Niederösterreich, dass sich Bund bzw. Unterrichtsministerium an Schulsozialarbeit beteiligen", erläutert Bildungslandesrat Mag. Johann Heuras, heute, Freitag. Schließlich habe sich der Bund in diesem Bereich, "nobel ausgedrückt schwer zurückgehalten", so Heuras. Nun habe sich das Ministerium aber davon überzeugen lassen, dass der offensive niederösterreichische Vorzeige-Weg in der Schulsozialarbeit der richtige ist und hat sich in einem Schreiben an mich dieser Überzeugung angeschlossen", berichtet der Bildungslandesrat. So plane das Ministerium "endlich, in die Schulsozialarbeit einzusteigen".

Dieser Entschluss des Bildungsministeriums sei zu begrüßen, so Heuras. Der Bildungslandesrat erinnert daran, dass es Schulsozialarbeit in Niederösterreich bereits seit sieben Jahren gebe und man sich seit dem Start seitens des Bundes allein gelassen gefühlt habe. Umso erfreulicher sei es nun, dass man am Minoritenplatz nun erkannt habe, dass es notwendig sei, sich beim Land NÖ in diesem Bereich finanziell zu beteiligen.

"Das Land NÖ investiere jährlich 430.000 Euro in die Unterstützung und Beratung von Schülerinnen und Schülern", informiert Heuras. Damit biete man an insgesamt 47 Schulen über sieben Trägervereine für insgesamt 20.000 Schülerinnen und Schülern Schulsozialarbeit an. Darunter sind immerhin 12 Bundesschulen (AHS, BHS, HAK) mit ca. 13.000 Schülerinnen und Schülern. "Zu den dafür auflaufenden Kosten hat der Bund als Schulerhalter bisher ja leider keinerlei Beitrag geleistet", so der Bildungslandesrat.

Darüber hinaus stelle Niederösterreich die Schulsozialarbeit auch an Landesberufsschulen zur Verfügung und investiere hier derzeit bereits 456.000 Euro im Industrie- und Mostviertel. "Im Vollausbau, wenn also an sämtlichen NÖ Landesberufsschulen und den angeschlossenen Schülerinternaten Schulsozialarbeit angeboten wird, so wird diese Beratungs- und Unterstützungsform für etwa 20.000 Berufsschülerinnen und Berufsschüler dem Land jährlich etwa 850.000 Euro wert sein", so Heuras.

"Niederösterreich hat in der Schulsozialarbeit eine Vorreiter-Rolle übernommen", ist Heuras überzeugt. Mit der Ankündigung des Bundesministeriums sich nun in der Schulsozialarbeit zu engagieren "rennt man in NÖ daher offene Türen ein".

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