- 04.02.2010, 20:00:12
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Staatspreis für Umwelt und Energietechnologie 2010 an österreichische Vorzeigeunternehmen verliehen
Zukunftsweisende Innovationen sichern Green Jobs und stärken österreichische Wirtschaft
Wien (OTS) - Am 4. Februar 2010 fand im Palais Ferstl in Wien die
Verleihung der Staatspreise für Umwelt- und Energietechnologie 2010
statt. Mit dem Staatspreis werden zukunftsweisende Innovationen und
Technologieentwicklungen in drei Kategorien ausgezeichnet und die
Stärken einer sehr wachstumsträchtigen Branche präsentiert.
In der Kategorie "Umwelt & Klima" überreichte Umweltminister Niki
Berlakovich den Staatspreis an die Andritz Hydro GmbH. Ausgezeichnet
wurde die Firma für ihr Matrixturbinenmodul, eine innovative,
naturschonende Wasserkrafttechnologie, die auch bei bestehenden
Stauwerken zum Einsatz kommen kann. "Umwelttechnik made in Austria
ist im In- und Ausland gefragt und geschätzt. Darin liegt aber auch
noch viel Potential, mit dem Mehrfachnutzen für die Umwelt und der
Schaffung von green jobs, ist das eine absolute Zukunftsbranche", so
Umweltminister Berlakovich.
Den Wettbewerb um den Staatspreis für "Forschung & Innovation"
entschied die crystalsol GmbH für sich. BMVIT-Generalsekretär Herbert
Kasser hat in Vertretung von Ministerin Doris Bures den Staatspreis
an das junge start-up-Unternehmen übergeben. Die Auszeichnung erfolgt
für eine neuartige, flexible Photovoltaik-Dünnschichttechnologie, die
mit einem innovativen Herstellungsverfahren und dem Einsatz
kostengünstiger Rohstoffe die Herstellungskosten von PV-Modulen um 50
bis 60 Prozent reduzieren soll.
Der Staatspreis in der Kategorie "Energie & Effizienz" wurde von
Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend an die Firma Ochsner Wärmepumpen GmbH
verliehen. Die Firma entwickelte einen Verdampfer, der die Effizienz
von Luftwärmepumpen erheblich steigert. Dieses Gerät ist ein
Paradebeispiel für Energieeffizienz. Im Rahmen der Preisverleihung
wies Marek auch auf den Erfolg des Konjunkturpakets "Thermische
Sanierung" hin: "Energieeffizienz ist überall wichtig, aber in
manchen Sektoren kostengünstiger zu steigern als in anderen. Gebäude
thermisch zu sanieren, macht aufgrund des guten Kosten-Nutzen
Verhältnisses großen Sinn. Dies bringt Vorteile für die Umwelt und
schafft Arbeitsplätze - eine klassische win-win-Situation also."
Nominierungsurkunden erhielten in der Kategorie "Umwelt & Klima":
TBB Consulting mit dem Projekt "methaPUR-Biogas als Kraftstoff",
Stadtgemeinde Laakirchen - E-Werke Wels AG mit dem Projekt
"Photovoltaik-Aktion Laakirchen 2008/2009, PV-Contracting" und der
Wasserwirt mit dem Projekt "Mobile Verfahrenstechnik zur Reinigung
von Ölabscheiderinhalten". In der Kategorie "Forschung und
Innovation" wurden ausgezeichnet: "Austrian Institute of Technology,
Energy Department mit dem Projekt " DG-Demo Netz Konzept - Aktiver
Betrieb von elektrischen Verteilnetzen mit hohem Anteil dezentraler
Stromerzeugung", Rhomberg Bau GmbH mit dem Projekt "LifeCycle Tower"
und Windhager Zentralheizung Technik GmbH mit dem Projekt "VarioWIN -
der flexible Pellets- Zentralheizungskessel".
In der Kategorie "Energie & Effizienz" wurden folgende
Anerkennungen ausgesprochen: "Häusermann GmbH mit dem Projekt
"Einsatz innovativer Technologien zur Steigerung der
Energieeffizienz", Telekom Austria AG, Mag. Brigitte Schüßler mit dem
Projekt "Telepresence" sowie Österreichische
Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft mit dem Projekt
"Technologisches Leuchtturmprojekt zu Elektromobilität".
Zusätzlich zu den Staatspreisen und Nominierungen wurden zwei
Excolinx-Sonderpreise vergeben. Ein Sonderpreis wurde vom Klima- und
Energiefonds im Rahmen seiner Schwerpunktaktivitäten zur Förderung
der Photovoltaik gesponsert und erging an die Firma ertex-solar GmbH
für ein serienfähiges PV-Indachmodul. Der zweite Sonderpreis wurde
der Donau-Universität Krems für das Sunlighthouse - ein CO2-neutrales
Plusenergiehaus - zugesprochen.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Mag. Doris Ostermann, Pressesprecherin Tel.: (+43-1) 71100 DW 6823 Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Susanna Enk, Pressesprecherin Tel.: (+43-1)711 6265 DW 8121 Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, Mag. Volker Hollenstein, Pressesprecher Tel.: (+43-1) 71100 DW 5193
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/41
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