FPK-Strutz: Was bekam ein russischer Investor in Salzburg für 2,5 Millionen Euro?

Burgstallers gespielte Ahnungslosigkeit zum Festspiel-Finanzskandal ist völlig unglaubwürdig

Wien (OTS) - Immer mehr pikante Details werden zum Finanzskandal
um die Salzburger Festspiele bekannt. Für den FPK-Nationalratsabgeordneten Martin Strutz hat die Sache längst eine politische Dimension: "Es ist nicht glaubwürdig, dass Landeshauptfrau Burgstaller als Präsidentin der Osterfestspiel-Stiftung von all diesen Vorgängen erst jetzt erfahren haben will." Strutz verlangt daher lückenlose Aufklärung auch mithilfe des Rechnungshofes, der sich der Angelegenheit in einer Sonderprüfung annehmen solle. Zudem kündigt er eine parlamentarische Anfrage an Kulturministerin Schmied an: "Die Salzburger Festspiele bekommen das größte Stück vom Subventionskuchen in Österreich. 2008 haben sie aus öffentlichen Mitteln mehr als 13 Millionen Euro erhalten. Es geht also nicht nur um das Geld von Sponsoren und wohlhabenden Festspiel-Besuchern, sondern um das Geld aller Österreicher."

Insbesondere sei es interessant zu erfahren, wie ein russischer Investor zu einem Sponsoring im Ausmaß von 2,5 Millionen Euro gebracht werden konnte: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der reiche Russe soviel Geld für sein Logo im Programmheft und ein paar Transparente gezahlt hat", so Strutz. Daher müsse hier die Frage der tatsächlichen Gegenleistung gestellt werden: "Ich fordere Frau Burgstaller auf, die Namen der Spender offenzulegen. Es würde mich nicht wundern, wenn der genannte Russe schon seit längerer Zeit mit einem österreichischen Pass durch die Lande reist."

Auffällig sei auch, so Strutz, dass weder Burgstaller noch Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler auch nur eine Sekunde lang die beschuldigten Manager verteidigt haben: "Das spricht dafür, dass sie von den Enthüllungen nicht gerade überrascht waren."

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