FP-Madejski: FPÖ-Forderungen zur Hundehaltung in Wien - Homepage www.bravehunde.at.tt online

Wien (OTS/fpd) - In der Diskussion um den verpflichtenden Hundeführschein in Wien präsentierte heute der FPÖ-Klubobmann-Stv. Dr. Herbert Madejski die Forderungen der Freiheitlichen dazu sowie die neue Homepage www.bravehunde.at.tt mit einer elektronischen Umfrage zu den wichtigsten Fragestellungen in dieser Thematik. Er spricht sich gegen die von der SPÖ geplante "Rassentrennung" bei Hunden aus und schlägt ein "Tierschutzkompetenzzentrum" neuen Zuschnitts in Wien vor.

Grausame Hundekämpfe immer häufiger

Durch einen aktenkundigen Vorfall im Sommer 2009 ist offiziell bestätigt, dass auch in Wien Hundekämpfe abgehalten werden. In Internetforen wird bereits seit Jahren darüber berichtet. Fakt ist, dass es sich beim Aufeinanderhetzen von Hunden um eine Straftat handelt, die vom Gesetz zu ahnden ist. Der FPÖ ist es ein großes Anliegen, dieses Geschäft mit dem Tod zu unterbinden. Denn es handelt sich um Tierquälerei und illegales Glücksspiel, wo hohe Geldbeträge den Besitzer wechseln.

Meldestelle für Hundekämpfe im Rathaus

Um die Szene wirkungsvoll bekämpfen zu können ist es notwendig, jede dahingehende Wahrnehmung zu melden. Da die Polizei wegen Personalmangels nicht jedem Hinweis sofort nachgehen kann, wollen wir derartige Meldungen (Tel: 4000/81746) sammeln.

Schäden in den Parks besorgniserregend

Die MA-42 beklagt zunehmende Bissschäden an Bäumen und Kinderspielgeräten durch meist osteuropäische Hundehalter, die ihre Hunde so "scharf machen". Es ist dringend geboten, dass diesem Treiben ein Riegel vorgeschoben wird und gesetzliche Bestimmungen für einschreitende Organe geschaffen werden.

Illegalen Welpenhandel unterbinden

Wer illegalen Welpenhandel durch Ankauf unterstützt oder nicht meldet, macht sich auch indirekt daran mitschuldig, dass viele dieser Tiere schlecht gehalten, wieder ausgesetzt oder getötet werden. Tierliebe sollte nicht vom Preis abhängen, Parkplätze sind mit Sicherheit der falsche Ort, um Tiere zu kaufen. Auch hier zählt die FPÖ auf die Mithilfe der Menschen in dieser Stadt, die dahingehende Wahrnehmungen unter 4000/81746 melden können.

Neues "Tierschutzkompetenzzentrum" schaffen

Das Wiener Tierschutzhaus ist desolat und keine Perspektive für die Zukunft. In Zusammenarbeit von Stadt Wien und Tierschutzverein muss daher ein zeitgemäßes Tierschutzkompetenzzentrum errichtet werden, das mehr als ein Unterbringungsort für ausgesetzte Hunde und Katzen ist. Nach dem Motto "Alles unter einem Dach" sollten vor Ort auch gleich Tierarztpraxen, eine Tierpension sowie ein Bildungszentrum für Tierschutz, das die Möglichkeit der Ausbildung zum Tierpfleger bietet, integriert werden. Die FPÖ schlägt einen Standort nahe der Veterinärmedizinischen Universität vor, so Madejski. (Forts.) am/hn

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 794

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001