VP-Aichinger ad SP-Strobl: Stadt Wien muss Engagement für KMU und EPU zeigen

Wien (OTS) - "Der Herr Präsident des sozialistischen Wirtschaftsverbandes soll in erster Linie einmal seine Parteigenossen in der Wiener Stadtregierung dazu bewegen, sich der Klein- und Mittelbetriebe in der Bundeshauptstadt anzunehmen, bevor er sich bemüßigt fühlt, sich an Finanzminister Pröll wenden zu müssen. Mit seinen Funktionen als SPÖ-Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des Wiener Finanzausschusses hat es SP-Gemeinderat Strobl ja in der Hand, für Wiens Wirtschaft maßgeblich tätig zu werden", so ÖVP Wien Wirtschaftssprecher LAbg. Fritz Aichinger in Reaktion auf Fritz Strobls offenen Brief an BM Pröll.

Die Wirtschaft in der Stadt Wien beruhe, so Aichinger, nahezu ausschließlich auf KMU und EPU, diese werden aber von der SP-Stadtregierung ausgesprochen stiefmütterlich behandelt. Die Wiener Stadtregierung würde sich vorrangig auf Großbetriebe konzentrieren und hier wiederum auf jene Betriebe, die im Eigentum der Stadt Wien stehen.

"Von dem von der SPÖ in Wien so großartig präsentierten Konjunkturpaket von 100 Millionen Euro hat die Stadt gerade einmal 30 Millionen Euro für Klein- und Mittelbetriebe bereit gestellt", kritisiert Aichinger. 20 Millionen Euro aus diesem 100-Millionen-Paket seien, so Aichinger weiter, außerdem von der Stadt noch gar nicht an die Betriebe weitergegeben worden.

"Diese 20 Millionen sind für die KMU und EPU bitter nötig, denn die Auswirkungen der Krise werden in Wien erst in diesem Jahr so richtig zu spüren sein. Wo sind die Starthilfen für EPU, wo die Investitionen für Tourismusbetriebe, für die Wiener Einkaufsstraßen, für die Sockelsanierung zur Geschäftsstraßenbelebung und die Förderungen für den Denkmalschutz? Statt die Verantwortung, wie in so vielen anderen Bereichen auch, an den Bund abzuschieben, wäre die Stadt Wien im Sinne der Wirtschaftsbelebung und Arbeitsplatzsicherung gut beraten, hier mehr Engagement zu zeigen", schließt VP-Wirtschaftssprecher Aichinger.

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