Zinggl zu Oberwart: Weiterhin keine aktive Minderheitenpolitik in Österreich

Auch 15 Jahre nach Attentat sind Roma Diskriminierungen ausgesetzt

Wien (OTS) - "Der 4. Februar 1995 ist ein schwarzer Tag der
Zweiten Republik. Vier Roma verloren bei einem feigen und hinterlistigen Attentat auf tragische Weise ihr Leben." Aber auch 15 Jahre nach dem Attentat von Oberwart leben wir in einer Zeit, in der Roma struktureller Diskriminierung ausgesetzt sind, erinnerte der Minderheitensprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl. "Eine aktive Minderheitenpolitik in Österreich ist dringend erforderlich. Durch die Untätigkeit der Regierung in diesem Bereich, werden schwelende Ressentiments in der Bevölkerung geschürt."

"Europaweit kommt es zu Diskriminierung und Gewalt gegen Roma-Angehörige, wie zuletzt die rassistischen Übergriffe in Ungarn und Italien", erläutert Zinggl und fordert: "Es ist unsere Aufgabe als PolitikerInnen mehr zu tun, als nur Respektsbekundungen abzugeben. Es müssen endlich nachhaltige Initiativen auf europäischer Ebene geschaffen werden, die unter Einbindung von Roma-Angehörigen die grundlegende Benachteiligung von Roma in den Bereichen Bildung, Soziales, Arbeit und Wohnen beseitigen. Die österreichische Regierung ist aufgefordert, sich auf europäischer Ebene für dieses Vorhaben einzusetzen."

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002