Rudas: Oberwart ist verbunden mit der politischen Verpflichtung, gegen antidemokratische Tendenzen wachsam zu sein

Gedenken an das Attentat von Oberwart

Wien (OTS/SK) - "Die Politik hat die Verpflichtung, mit den
Mitteln des demokratischen Rechtsstaates alles zu tun, um autoritäre und antidemokratische Tendenzen zu verhindern - hier gilt es, wachsam zu sein", so SPÖ-Bundesparteigeschäftsführerin Laura Rudas am Donnerstag in Gedenken an den politisch motivierten Anschlag auf die Roma-Siedlung von Oberwart vor 15 Jahren. "So etwas darf sich nicht wiederholen", sagte Rudas und betonte weiter: "Es ist auch die Aufgabe der Politiker aller demokratischer Parteien, gegen jede Form von Verhetzung gegen Volksgruppen vorzugehen und die Jugend in diesem Sinne aufzuklären."****

Am 4. Februar 1995 sind in Oberwart aufgrund des schwersten politischen Attentats der Zweiten Republik vier junge Burgenländer gestorben, die der Volksgruppe der Roma angehörten. "Gegen Diskriminierung vorzugehen, wo immer sie anzutreffen ist, einen respektvollen und fairen Umgang mit allen Volksgruppen in Österreich zu pflegen - auch was die Förderung der sozialen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten betrifft - das gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Politik. Das sollten wir im Gedenken an dieses schreckliche Attentat nie vergessen", sagte Rudas. (Schluss) up

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