Pink Ribbon Soforthilfe

Dank dem Engagement der Pink Ribbon Partner konnte die Krebshilfe vielen Brustkrebspatientinnen helfen

wien (OTS) - Aus dem Verkauf limitierter Pink Ribbon Produkte (von September 2009 - Jänner 2010) und Pink Ribbon Events 2009 erhielt die Krebshilfe Euro 424.955,12. Diese zweckgewidmeten Spenden stehen 2010 für die Soforthilfe - zur Betreuung von Brustkrebspatientinnen in ganz Österreich und die direkte finanzielle Hilfe, wenn Patientinnen durch die Erkrankung unverschuldet in finanzielle Not geraten sind -zur Verfügung.

Im Jahr 2009 konnte dank dem Soforthilfefonds der Krebshilfe vielen Frauen geholfen werden. Nachfolgend einige Beispiele, die aus den Mitteln der Pink Ribbon Aktion finanziert wurden:

Karin Z. (Name von der Krebshilfe geändert)

Frau Z. suchte sehr verzweifelt die Krebshilfe-Beratungsstelle auf. Sie ist innerhalb von 6 Jahren bereits zum 2. Mal an Brustkrebs erkrankt. Nach zahlreichen Behandlungen und Therapien kam es immer wieder zu Rückfällen, und die permanente Angst lähmte Frau Z. Frau Z. ist alleinerziehende Mutter von 5 Kindern. Seit 2 Monaten sind auch noch die Zahlungen des Vaters ausgeblieben und die aktuelle Adresse des Vaters ist nicht bekannt. Der Kindesvater zog vor einigen Jahren ins Ausland und wechselt immer wieder seinen Aufenthalt und ist somit "nicht greifbar". Frau Z. lebt mittlerweile von Sozialhilfe und einem Pensionsvorschuss. Für sie und ihre Kinder bleiben nach Abzug aller Kosten Euro 300,-- zum Leben. Schikurse und schulische Veranstaltungen sind im Budget von Frau Z. nicht enthalten. Als Nebenwirkung der Chemotherapie hat Frau Z. nun medizinisch nachgewiesen schwerwiegende Zahnprobleme bekommen. Sämtliche Zähne wackeln, drei Zähne sind beim Essen herausgefallen. Frau Z. hat sich bereits einen Kostenvoranschlag bei einem Zahnarzt für Implantate machen lassen. Das sind jedoch Summen, die sich Frau Z. nie leisten kann, doch ist es nicht zumutbar in diesem Alter ohne Zähne zu leben. All das stellt eine große psychische Belastung für Frau Z. dar, die sich auch auf ihre kleine Tochter massiv auswirkt. Die Krebshilfe betreut die Patientin und die kleine Tochter psychologisch und übernimmt nach Überprüfung aller Angaben und Unterlagen die Kosten für die dringend fällige Zahnsanierung in der Höhe von Euro 2.000. Frau Z. möchte sich auf diesem Wege bei allen Pink Ribbon Partnern und Unterstützern von ganzem Herzen bedanken.

Maria L. (Name von der Krebshilfe geändert)

Frau L. kam mit ihrer Tochter in die Beratungsstelle der Krebshilfe und bat um Hilfe. Frau L. hatte aufgrund ihrer Bruskrebserkrankung eine Brustamputation und leidet unter einem massiven Lymphödem. Außerdem wurden im vergangenen Jahr Knochen- und Lungenmetastasen diagnostiziert. Das Ehepaar L. hat 6 Kinder.
Die zusätzlichen Kosten durch die Erkrankung und Behandlung gehen über die finanziellen Möglichkeiten von Frau L. hinaus.

Beispielsweise sollte sie dringend einen zweiten BH bekommen, der wird aber von der Krankenkasse nicht finanziert. Mietzuschuss bekommt die Familie keinen, da das Einkommen ganz knapp über der Grenze liegt. Frau L. kann auch keine Arbeiten mehr leisten um das Familienbudget aufzubessern. Sie ist verzweifelt und weiß keinen Rat mehr. Nach Überprüfung aller Angaben finanziert die Krebshilfe aus dem Pink Ribbon Soforthilfe-Fonds den 2. BH. und refundiert die durch die Erkrankung angefallenen Ausgaben in der Höhe von insgesamt Euro 1.650. Frau L. möchte sich auf diesem Wege bei allen Pink Ribbon Partnern und Unterstützern von ganzem Herzen bedanken.

Theresa B. (Name von der Krebshilfe geändert)

Frau B. erkrankte im Juni 2009 an Brustkrebs und wurde bereits zwei Mal operiert. Der behandelnde Arzt wandte sich an die Krebshilfe. Aufgrund großer Komplikationen muss Frau B. sehr oft ins Krankenhaus, welches ca. 50 km von ihrem Wohnort entfernt ist. Die Krankenkasse zahlt nicht alle Fahrten, da ein Teil dieser Behandlungen theoretisch auch in einem näher gelegenen Krankenhaus stattfinden könnten. Der Arzt von Frau B. hat sich bei der Krankenkasse schon persönlich eingesetzt und deutlich gemacht, dass es für Frau B. zur Zeit aufgrund ihrer physischen und psychischen Befindlichkeit nicht zumutbar sei, gleichzeitig in mehreren Krankenhäusern in Behandlung zu sein. Dies jedoch ohne Erfolg. Frau B. und ihr Mann beziehen minimalste Pension. Die Unkosten durch die Erkrankung übersteigen bei Weitem die finanziellen Möglichkeiten. Frau B. ist sehr verzweifelt und kommt regelmäßig zum Gespräch in die Beratungsstelle, das ihr in dieser Situation sehr hilft. Zusätzlich belastend sind lebensgeschichtliche Erfahrungen, die Verlassenheit und Hilflosigkeit verstärken. Scham und Armut macht ihr sehr zu schaffen. Frau B. erhält zusätzlich zur kostenlosen psychologischen Begleitung finanzielle Soforthilfe in der Höhe von Euro 900.

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