FPÖ-Haider: Banken erfinden "Liquiditätsaufschlag" und schaden heimischer Tourismuswirtschaft

Regierung muss regulierend eingreifen

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der seit Neuestem von den Banken geübten Praxis der Einhebung von "Liquiditätsaufschlägen" übt der Tourismussprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs, NAbg. Mag. Roman Haider. "Die heimische Tourismuswirtschaft hat das schwierige Jahr 2009 gerade überstanden, da beginnen die Banken bei langfristigem Kapitalbedarf, die Unternehmen abzuzocken!", so Haider.

Da das von der EZB zur Verfügung gestellte Geld kurzfristigen Charakter hat, und den Banken von der Republik im Zuge des Bankenhilfspakets eigenkapitalersetzendes Kapital zugeflossen ist und aufgrund des äußerst niedrigen 3-Monats-Euribor, haben die Banken derzeit nur wenig Interesse an langfristigen Finanzierungen. Wegen der niedrigen Zinsen werden hier enorme Aufschläge verlangt, mit denen sich die Banken die Langfristigkeit "abkaufen" lassen. Gerade Tourismusbetriebe seien jedoch auf langfristige Finanzierungen angewiesen, zeigt Haider auf.

"Es fehlt eindeutig ein Parameter für langfristige Finanzierungen. Wenn die Banken nicht in der Lage sind, hier einheitliche Standards anzuwenden, dann muss eben die Regierung regulierend eingreifen!", so Haider abschließend.

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