Bundeskanzler Faymann gedenkt der Opfer von Oberwart

Vor 15 Jahren kamen vier junge Burgenländer durch ein rassistisch motiviertes Attentat ums Leben

Wien (OTS) - Am 4. Februar 1995 wurden vier junge Burgenländer,
die der Volksgruppe der Roma angehörten, durch ein Attentat getötet. Es war dies der schwerste politisch motivierte Anschlag in Österreich seit 1945. Bundeskanzler Werner Faymann erinnert am Jahrestag des Verbrechens an die Verantwortung der Spitzen der Republik, entschlossen gegen Verhetzung und extremistisches Gedankengut vorzugehen.

"Die Ermordung der jungen Burgenländer in der Roma-Siedlung von Oberwart vor 15 Jahren, damals 50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, erinnert an zwei Verpflichtungen: Erstens daran, wachsam zu sein gegenüber allen autoritären und antidemokratischen Tendenzen und diese mit allen Mitteln des demokratischen Rechtsstaates zu bekämpfen - im Interesse des gemeinsam Geschaffenen. Und zweitens an den respektvollen, fairen und gerechten Umgang mit allen Volksgruppen. Wir haben die Verantwortung, gegen jede Form der Diskriminierung vorzugehen und uns auch für die sozialen Entwicklungsmöglichkeiten immer wieder einzusetzen - nicht nur in Österreich, sondern auch auf europäischer Ebene", so der Bundeskanzler.

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