Schönborn: Europa und Amerika sollen nicht auseinander driften

Washington, 02.02.2010 (KAP) Europa und Amerika sollen nicht erlauben, dass sich die Kluft zwischen ihnen vertieft, sagte Kardinal Christoph Schönborn zum Auftakt seiner USA-Reise bei einer festlichen Messfeier in der Abteikirche des Benediktinerklosters St. Benedict's in der Erzdiözese Kansas City. Im Gegenteil sollten Europäer und Amerikaner - auch europäische und amerikanische Katholiken - voneinander lernen.

Bei einer anschließenden Begegnung mit hunderten Studenten des "Benedictine College" in Atchison nahm der Wiener Erzbischof zum Verhältnis von Glaube und Vernunft Stellung. Dabei betonte Kardinal Schönborn, dass gläubige Christen "weder Evolutionisten noch Kreationisten" sein können. Sowohl dem religiösen als auch dem naturwissenschaftlichen "Fundamentalismus" sei Widerstand zu leisten.

Der Wiener Erzbischof entsprach mit seiner Reise nach Kansas einer Einladung des Erzbischofs von Kansas City, Joseph F. Naumann. Ein Höhepunkt des Besuchs war die Begegnung mit den "Kleinen Schwestern vom Lamm", die in der Stadt ihre erste Niederlassung in den USA haben. In Kansas City waren auch die Gründerin der "Kleinen Schwestern", Soeur Marie, anwesend.

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