LH Dörfler: Robin Hood für Asylwerber

Selbsternannter "Asylanwalt" strapaziert die Justiz - "Selbstloses" Handeln offenbar finanziell motiviert

Klagenfurt (OTS) - In Reaktion auf den heutigen Medienbericht in einer Kärntner Tageszeitung, stellt Landeshauptmann Gerhard Dörfler fest, dass das Land Kärnten die aus dem angeführten UVS Bescheid bestehende Forderung bereits zur Gänze beglichen hat und es sich bei dem eingebrachten Exekutionsantrag offensichtlich nur um ein Mittel der medialen Inszenierung des selbsternannten Flüchtlingsanwaltes Dr. Paya handelt. Bereits einmal hat das Konkursgericht ausdrücklich festgestellt, dass ein Konkursantrag des Anwaltes Paya für einen Asylwerber gegen das Land Kärnten "offenbar missbräuchlich" gestellt wurde. "Farhad Paya, der selbsternannte Robin Hood der Asylwerber, schreckte in den letzten Monaten offenbar nicht davor zurück, die österreichische Justiz missbräuchlich und übergebührend für seine Zwecke zu strapazieren", mutmaßte der Landeshauptmann.

Dass die tatsächliche Motivation des "Asylgeschäftemacher Paya" weniger humanitärer als viel mehr rein finanzieller Natur zu sein scheint, belegt das Beispiel des folgenden Falles eindrucksvoll. So hat sich kürzlich ein verzweifelter Asylwerber, der sich vom genannten Rechtsanwalt vertreten ließ, hilfesuchend an das Land Kärnten gewandt. Bei der Durchsicht der Akten scheinen sich nun Gerüchte zu bestätigen, wonach für Dr. Paya bei der Vertretung von Asylwerbern die eigenen finanziellen Interessen im Vordergrund stehen. So hat Paya im Namen des betroffenen Asylwerbers mit der Aussicht, für diesen eine Schubhaftentschädigung zu erstreiten, mehrere Verfahren geführt. Nachdem schließlich der eher bescheidene Betrag von 6.400,- Euro zuerkannt wurde, verlangte Paya für sein "selbstloses Einschreiten" mehr als 12.000 Euro an Honorar. Nachdem der Asylwerber, diese verständlicherweise nicht begleichen konnte, schreckte Paya auch nicht davor zurück, seinen mittellosen Mandanten, für dessen Rechte er sich angeblich einsetzen wollte, beim zuständigen Gericht auf den Teilbetrag von mehr als 5.000 Euro zuzüglich der durch diese Klage zusätzlich entstehenden Kosten zu klagen.

"Nachdem dem Land Kärnten nun die Klage samt der gegenständlichen Honorarrechnung vorliegt und man den "offenbar missbräuchlichen" Konkursantrag bedenkt, stellt sich vermutlich nicht nur mir die Frage mit welchen Methoden der angebliche Gutmensch Paya vorgeht", schließt Dörfler.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2191

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Büro Landeshauptmann Gerhard Dörfler
Pressesprecherin: Dr. Larissa Herzog-Sternath

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0007