Wien: Kardinal-König-Archiv nimmt Formen an

Diözesanarchivarin Fenzl rechnet mit Eröffnung im Juni

Wien, 02.02.2010 (KAP) Das Wiener Kardinal-König-Archiv nimmt weiter Formen an: Wie die Diözesanarchivarin der Erzdiözese Wien und langjährige Mitarbeiterin des 2004 verstorbenen Kardinals, Annemarie Fenzl, gegenüber "Kathpress" bestätigte, schreiten die Bauarbeiten im Erzbischöflichen Palais in der Wiener Wollzeile zügig voran. "Wenn alles gut geht, wird die Eröffnung im Juni dieses Jahres stattfinden können", so Fenzl. Zugleich soll das Archiv, das nicht für die Allgemeinheit zugänglich sein wird, sondern vorwiegend Forschungszwecken dienen soll, auch Sitz der "Kardinal-König-Stiftung" werden.

Das archivarisch aufzuarbeitende Material sei äußerst umfangreich. So befindet sich Fenzl, die von 1985 bis zum Tod Kardinal Königs Leiterin seines Büros war und dieser Tage ihren 65. Geburtstag feiert, derzeit bei der Katalogisierung der rund 2.000 Archivschachteln, die persönliche Dokumente, Fotos, Briefe und Gegenstände enthalten. Untergebracht werden soll in dem Archiv außerdem ein großer Teil der Bibliothek Kardinal Königs.

Das Archiv werde auch nach der Eröffnung ein "work in progress" bleiben, so Fenzl, d.h. die Katalogisierung, Verschlagwortung und zum Teil notwendige Restaurierungsarbeiten werden bei der Eröffnung noch nicht abgeschlossen sein. Beispielsweise müssten unleserlich gewordene Kopien durch Infrarotkameras neu lesbar gemacht werden. Dies alles werde sicherlich noch einige Jahre Arbeit bedeuten, so Fenzl.

Volltext der Meldung unter: www.kathpress.at

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