Bartholomaios I.: Menschheit führt "Weltkrieg" gegen die Natur

Athen, 02.02.2010 (KAP) Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., hat mit scharfen Worten die fortschreitende Vernichtung der Natur kritisiert. Bei einer akademischen Ehrung in Kalamata (Griechenland) sagte Bartholomaios I. sagte in seiner Dankesrede, das 20. Jahrhundert sei "das gewalttätigste in der Menschheitsgeschichte" gewesen. Dies gelte nicht nur mit Blick auf die Brutalität von Menschen gegen Menschen, sondern auch für die "beispiellose Barbarei gegen die Schöpfung". Nach zwei blutigen Weltkriegen sei jetzt ein "dritter Weltkrieg" im Gang, der sich gegen die Natur richte, so der Ökumenische Patriarch.

Bartholomaios I. wurde für sein ökologisches Engagement mit einer Ehrenprofessur der Technischen Hochschule in Kalamata ausgezeichnet worden. Das Oberhaupt der Orthodoxie erhielt die Ehrung der Abteilung für Gartenbau. Anlass war ein Symposion über Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, wie die griechische Agentur ANA am Dienstag meldete.

(ende)
nnnn

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/510

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0001