VP-Dworak: Sanierungskonzept für Werkbundsiedlung nur mit Mietern möglich

Wiener Wohnen wusste bereits im Jahr 2000, dass Generalsanierung wieder notwendig ist

Wien (OTS) - Der Hietzinger VP-Gemeinderat Bernhard Dworak fordert in Hinblick auf die Erstellung eines Sanierungskonzeptes für die Werkbundsiedlung die Einbeziehung der Mieterinnen und Mieter: "Statt nur zwei Musterhäuser aus der 70 Gebäude zählenden Siedlung zu untersuchen, sollte lieber bei den Mieterinnen und Mietern umfassend erfragt und erhoben werden, wo die größten Baumängel vorliegen. Zwei Häuser alleine sind keinesfalls repräsentativ!" Dworak führt unter anderem an, dass das Problem der Kellerfeuchtigkeit sehr unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

"Bis heute war kein Architekt oder Sachverständiger bei den Mieterinnen und Mietern der Werkbundsiedlung, die Bewohner wurden nicht nur wegen undichter Dachisolierungen buchstäblich im Regen stehen gelassen", kritisiert Dworak. "Wiener Wohnen weiß seit dem Jahr 2000, dass eine umfassende Generalsanierung ansteht. Zehn Jahre später glaubt man für die überfällige Sanierung Geld vom World Monuments Fund lukrieren zu können, da auch dieser bereits die Werkbundsiedlung als massiv gefährdet einstuft", ärgert sich Dworak. "Diese Verzögerungs- und Verschleppungstaktik hat bei Wiener Wohnen offenbar System", so Dworak abschließend.

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