WKÖ-Hochhauser begrüßt Ökostromverordnung: Investitionsstopp endlich beendet

Neue Ökostromverordnung ist goldener Mittelweg zwischen nötigem Anschub für Ökostrom und effizientem Mitteleinsatz

Wien (OTS/PWK088) - Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt
die neue Tarifverordnung für Ökostrom, die Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner heute nach der Einigung mit Sozial- und Umweltministerium erlassen hat: "Damit wird der Investitionsstop endlich beendet. Dem weiteren Ausbau aller geförderter Ökostromanlagen steht damit nichts mehr im Wege". Aus Sicht der Wirtschaft sei es wichtig, dass mit der neuen Verordnung "ein goldener Mittelweg zwischen nötigem Anschub für Ökostrom und einer effizienten Verwendung der verfügbaren Mittel" gefunden werden konnte, so Hochhauser.

Dank der neuen Einspeisetarife können nun die Potenziale mobilisiert werden, die Österreich auch für die Erreichung des im Rahmen der EU gesteckten Zieles von 34 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Wind, Wasser, Solarenergie und Biomasse, dringend braucht. "Dabei geht es darum, wirtschaftlich sinnvolle Projekte und Standorte effizient zu fördern, ohne dabei Haushalte, Gewerbe und Industrie mit vermeidbaren Zusatzkosten zu belasten", betont die WKÖ-Generalsekretärin.

Als positiv streicht Hochhauser etwa die Erhöhung der Einspeistarife für Windkraft hervor. Diese steigen von 7,35 Cent/kWh auf 9,7 Cent/kWh, was einem Plus von rund 29 Prozent entspricht. "Damit sollte nun auch der Ausbaustopp bei Windanlagen beendet sein. Und das ist gut so, denn Windanlagen haben in Österreich nach der Wasserkraft das größte Potenzial für erneuerbare Stromproduktion."

Für neue Ökostrom-Projekte stehen ab sofort 21 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, die nach dem Prinzip "first come, first serve" von der Ökostrom-Abwicklungsstelle ÖMAG vergeben werden. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am heutigen Dienstag tritt die Tarifverordnung für Ökostrom rückwirkend mit 20. Oktober 2009 in Kraft. (SR)

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