WKÖ-Grubmann: Emissionsklassenabhängige Maut für LKW und Busse ist in Österreich ohne Schwierigkeiten angelaufen

Durch Vorab-Anmeldungen für günstigere Tarifgruppen wurden Engpässe vermieden - bis dato bereits mehr als 101.200 Fahrzeuge in tarifgünstigeren Klassen A und B

Wien (OTS/PWK087) - "Die Einführung der
emissionsklassenabhängigen Maut für LKW und Busse per 1. Jänner 2010 ist in Österreich ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlaufen", betont Michael Grubmann, Leiter der Abteilung für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Das ist vor allem auch das Ergebnis unserer Bemühungen, die Mautumstellung im Zusammenwirken mit den Branchenvertretern und der ASFINAG im Vorfeld gut vorzubereiten und darüber breit gestreut zu informieren."

"Dank der guten Vorbereitung auch jener Unternehmen, die bereits sehr lange vor Wirksamwerden des neuen Tarifsystems die Möglichkeit der Vorab-Anmeldung genutzt haben, konnten Engpässe und unnötige Wartezeiten vermieden werden", betont Grubmann. Bei Einführung der Mautökologisierung am 1. Jänner 2010 waren bereits rund 74.000 Fahrzeuge bei der ASFINAG Maut Service GmbH in den tarifgünstigeren EURO-Emissionsklassen A und B vorab registriert. Inzwischen ist die Zahl der umgestellten LKW auf mehr als 101.200 Fahrzeuge gestiegen.

Die emissionsklassenabhängige Bemautung betrifft alle Kraftfahrzeuge mit mehr als 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht (hzG) im Autobahnen- und Schnellstraßennetz. Die Umsetzung erfolgt in Österreich auf der Grundlage der EU-Wegekostenrichtlinie, die eine nach EURO-Emissionsklassen differenzierte Bemautung ab 2010 verpflichtend vorsieht. Nunmehr können umweltschonende Fahrzeuge günstigeren Tarifgruppen zugeordnet werden, sofern eine Anmeldung bei der ASFINAG erfolgt. (SR)

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