BZÖ-Lugar: Ökostrom-Einspeisetarife keine Basis für Energieautarkie

Wien (OTS) - "Umweltminister Berlakovich redet immer von Energieautarkie. Mit den heute präsentierten Einspeisetarifen für die erneuerbaren Energien bleibt dieses Ziel aber außer Reichweite", kritisiert BZÖ-Umweltsprecher Abg. Robert Lugar. Für die österreichischen Ökostrom-Produzenten sei die Lage nämlich nur etwas weniger schlecht, aber auf gar keinen Fall besser geworden. Die Idee der Energieautarkie, die Umweltminister Berlakovich übrigens vom BZÖ abgekupfert habe, werde sich so auf keinen Fall umsetzen lassen. Ein klares Bekenntnis zur österreichischen Energieautarkie und einen Fahrplan wie diese auch umgesetzt werden könne, habe bislang nur das BZÖ vorgelegt. Bereits im Vorjahr wurden diese Ideen der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bundesregierung hätte gut daran getan, sich hier vernünftige Vorschläge zur Energieautarkie zu holen.

Von der Energiestrategie, die die schwarzen Minister Berlakovich und Mitterlehner jetzt vorlegen wollen, hält Lugar wenig, denn die beiden kämen auf keinen gemeinsamen Nenner. Mitterlehner wolle an den fossilen Energien festhalten, und Berlakovich mache gegen seinen schwarzen Parteikollegen einfach keinen Stich. "Wenn es Berlakovich mit der Energieautarkie tatsächlich ernst wäre, dann hätte er seinem Amtskollegen Mitterlehner klar machen müssen, dass es mit diesen Tarifen sicher nicht geht", so Lugar.

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