Grünewald zu Badelt: Bildungspolitik ist kein Bazar

Walser: Schulreform ist unerlässlich und kann nicht "abgetauscht" werden

Wien (OTS) - "Bildungspolitik ist kein Bazar", zeigt sich der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, über die Zurufe des ehemaligen Präsidenten der Universitätenkonferenz, Christoph Badelt, irritiert. Dieser hatte in der heutigen "Presse" gemeint, die ÖVP solle eine gemeinsame Schule zulassen und die SPÖ dafür Uni-Zugangsregeln und -gebühren. "Verbesserungen auf der schulischen Seite, die längst überfällig sind, mit Restriktionen und Belastungen auf der Hochschulseite zu verknüpfen, ist in höchstem Maße unfair", so Grünewald.
"Die Schulreform ist unerlässlich und kann nicht einfach abgetauscht werden", meint auch der Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser.

Grünewald empfiehlt Badelt, der bislang dem Hochschuldialog ferngeblieben ist, sich der Diskussion im großen Kreis zu stellen und seine Positionen nicht über die Medien auszurichten. "Das stört den gerade begonnen Hochschuldialog, an dem alle zentralen Verantwortlichen des tertiären Bildungsbereichs konstruktiv nach neuen Lösungen suchen".

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003