WGKK: Auch kleinste Tumoren mit neuem Mammografieverfahren erkennbar

Österreichweit erster Einsatz von Tomosynthese im Hanusch-Krankenhaus

Wien (OTS) - Ab sofort steht den Patientinnen im
Hanusch-Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) eine Mammografie-Anlage zur Verfügung, die alle bisherigen mammografischen Verfahren an Zuverlässigkeit übertrifft. Die mit dem neuen Gerät österreichweit erstmals eingesetzte Methode heißt Tomosynthese. Das Besondere daran: Zum ersten Mal ist es möglich, auch Tumoren zu entdecken, die bisher durch überlagerndes Gewebe unsichtbar geblieben sind.

Auch kleinste Tumoren sichtbar

Mammografisch auffällige Gewebsbereiche lassen sich durch das neue Verfahren wesentlich genauer beurteilen, weil auch kleine Tumoren viel deutlicher abgebildet werden. "Wir gehen davon aus, an Hand der Tomosynthese-Bilder zuverlässiger zwischen gut- und bösartigen Veränderungen unterscheiden zu können", erklärt Univ.-Prof. Primarius Dr. Jörg Haller, Leiter des Zentralröntgeninstituts am Hanusch-Krankenhaus.

Weniger unsichere Befunde

Tomosynthese ist ein wesentlicher Schritt in die diagnostische Zukunft: Die Röntgenstrahlen scannen die Brust Schicht für Schicht. So können die Ärztinnen und Ärzte auch kleinste Auffälligkeiten im oft dichten Gewebe erkennen. Die Experten erwarten, dass aufgrund der exakteren Bilddaten unsichere Befunde zurückgehen werden. "Dennoch", so Haller, "wird es trotz Tomosynthese immer Fälle geben, bei denen erst weitere Untersuchungen Gewissheit schaffen." Oberarzt Dr. Reinhard Bernt vom multidisziplinären Brustzentrum am Hanusch-Krankenhaus betont: "Im Brustzentrum stehen uns dafür zusätzliche modernste Diagnoseverfahren zur Verfügung, die wir selbstverständlich weiterhin gezielt einsetzen werden."

Spitzenmedizin in menschlicher Atmosphäre

Sobald es Hinweise auf eine bösartige Veränderung gibt, muss eine Abklärung in Form weiterer Untersuchungen wie z.B. gezielte Biopsien folgen. Dazu Oberarzt Bernt: "Hier im Brustzentrum betreuen wir unsere Patientinnen auf spitzenmedizinischem Niveau. Und wir legen größten Wert auf eine Atmosphäre der Menschlichkeit. Trotzdem sind unklare Befunde für die betroffenen Frauen und ihre Angehörigen oft eine große seelische Belastung. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Hanusch dank Tomosynthese solche Befunde nun rascher abklären und so vielen unserer Patientinnen Phasen der Ungewissheit ersparen können."

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