E-Wirtschaft begrüßt neue Ökostromförderung

Schmidt: Österreichischer Weg kann fortgesetzt werden

Wien (OTS) - Österreichs E-Wirtschaft begrüßt die von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vorgestellten neuen Einspeisetarife für Ökostrom als positives Signal für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. "Die nun gefundenen Förderhöhen dürften ausreichend sein, um Potenziale zu mobilisieren, die wir auch im Rahmen der Energiestrategie dringend heben müssen", erklärte die Generalsekretärin des Verbands der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ), Barbara Schmidt in einer ersten Stellungnahme.

Wie sich die neuen Förderungen auswirken werden, ist noch nicht abzuschätzen. Schmidt: "Bei Wind können effiziente Standorte damit sicher ausgebaut werden, bei Biomasse ist vor allem bei großen Anlagen mit den neuen Tarifen fraglich, ob ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden kann. Die Schwerpunktsetzung für Solarförderung scheine sinnvoll, hier gelte es aber wegen der hohen notwendigen Tarife weiterhin die Kosten-Nutzen-Effizienz zu beachten.

Geförderter Ökostrom allein kann künftigen Bedarf nicht abdecken Der nun wieder anlaufende Ausbau der Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien ist aus Sicht des VEÖ zwar ein wichtiger Schritt, dürfe aber nicht als singuläre Lösung für die künftige Stromversorgung gesehen werden. Schmidt: "Geförderter Ökostrom kann den Bedarf der Zukunft sicher nicht allein abdecken, dazu braucht es nach wie vor die Forstsetzung des österreichischen Wegs, der auf einen flexiblen Mix aus Wasserkraft und sauberen thermischen Kraftwerken setzt." Ein steigender Anteil von Ökostrom im Netz erfordere zusätzlich den Ausbau der Netze und der Pumpspeicherkapazitäten, um einen sicheren Netzbetrieb zu gewährleisten und Schwankungen im Stromangebot auszugleichen. Auch der Ausbau von Österreichs Wasserkraft und der Übertragungs- und Verteilnetze brauche daher stabile Rahmenbedingungen, so Schmidt.

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