Ackerl drängt auf "Sozialmilliarde"

Jänner-Arbeitslosenrekord in Oberösterreich verlangt rasches Handeln

Linz (OTS) - Erstmals seit 1945 waren im Jänner 400.000 Menschen
in Österreich ohne Arbeit. Den größten Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnete Oberösterreich. In OÖ stehen 55.000 Frauen und Männer ohne Job da. Die Zahl der Jugendlichen ohne Job oder in Schulungen ist in unserem Bundesland im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf 12.879 gestiegen.

Diese alarmierenden Zahlen nimmt Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender, LH-Stv. Josef Ackerl zum Anlass, auf die von Gewerkschaftern bereits im Vorjahr geforderte "Sozialmilliarde" zu drängen. Diese Initiative fordert eine zusätzliche Milliarde Euro zur finanziellen Stärkung der Gesundheits- und Sozialdienste in Österreich.

Ackerl: "Es geht dabei um einen sehr beschäftigungsintensiven Bereich, in dem viele Arbeitsplätze, insbesondere für Frauen, geschaffen werden können".

"Der Bedarf an Pflege und Betreuung mit hoher Qualität steigt tagtäglich. Mit tausenden neuen und krisenbeständigen Arbeitsplätzen könnte der hohe Qualitätsstandard abgesichert werden. Außerdem gilt es, im Pflegebereich für faire Einkommen und gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Wenn es ein großes Finanzpaket für die Banken gibt, dann muss auch ein Konjunkturpaket für die Gesundheits- und Sozialdienste möglich sein", stellt der SPÖ-Landeschef und Sozial-Landesrat fest. Die Finanzierung dieser Maßnahmen könnte durch die verstärkte Besteuerung von Vermögen und Finanztransaktionen erfolgen.

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