EU-Abgeordneter Obermayr: Finanz-Jongleure nach Weltwirtschaftsforum in Davos unter Zugzwang!

Regulierungsmodell zumindest auf EU-Ebene schaffen

Wien (OTS) - "Der "Tanz der Geld-Vampire" ist in Davos ohne
konkrete Vorschläge aus der Wirtschafts- und Finanzwelt zu Ende gegangen", zeigt sich FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr enttäuscht von den nichtssagenden Ergebnissen des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Nach dem Regulierungsvorstoß von US-Präsident Barack Obama stehe die internationale Finanzbranche zunehmend unter Zugzwang. Aber trotz der Appelle namhafter Politiker aus allen Ländern scheinen die Banker von einer einheitlichen Linie und von ihnen eingeforderten "Selbstregulierungsvorschlägen" weit entfernt zu sein. Hinter verschlossenen Türen diskutieren betuchte Top-Banker und Manager über die Pläne der Regulierungsvorhaben der Welt-Politik und lassen sich nicht in die Karten schauen. "Ein wahrlich kostspieliger und dabei sinnloser Debattierklub!", so Obermayr, und fordert eine zentrale Regulierungsbehörde, die mit entsprechenden Kompetenzen und Mitteln ausgestattet sein muss. "Denn weitere Bankenpleiten sind zu befürchten.", erklärt Franz Obermayr in einem Interview und begrüßt die von US-Präsident Obama angekündigten Regulierungspläne.

Nun sei es an der Zeit, dass Finanzjongleure und Banker selbst vernünftige und verbindliche Regeln erarbeiten, anstatt stets gegen Regulierungen aufzutreten! Der Markt brauche verbindliche und umsetzbare Regeln, eine "globale Finanzarchitektur" sei jetzt gefragt, so der freiheitliche EU-Parlamentarier. "Noch sind wir mit einem blauen Auge davongekommen, aber die Krise lebt!", so Obermayr. Es sei an der Zeit, dass sich zumindest die Europäer auf ein praktikables europäisches Regulierungsmodell einigen. Seit Monaten werde über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene diskutiert, passiert sei aber nichts. "Jetzt heißt es, die Selbstherrlichkeit der Banken hinsichtlich Hochrisikogeschäfte und der Ausschüttung von Manager-Boni zu kontrollieren und in vernünftige Bahnen zu lenken", so Obermayr abschließend.

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