Ansprüche der Kunden bei markenübergreifenden Rückrufaktionen gesichert

Handel reagiert rasch: Informationsoffensive über betroffene KFZ in den kommenden Tagen an betroffene Kunden

Wien (OTS/PWK085) - Zu den in den vergangenen Tagen
publizierten Meldungen über Mängel an verschiedenen KFZ-Fabrikaten unterschiedlicher Marken betont der Obmann des heimischen Autohandels, Gustav Oberwallner, dass die Ansprüche der Kunden bei markenübergreifenden Rückrufaktionen gesichert sind: "Unsere Händler werden mit einer Informationsoffensive die betroffenen Kunden über etwaige Reparaturen in Kenntnis setzen. Klarerweise sollen Kunden, die in Hinblick auf ihr KFZ unsicher sind ob dieses betroffen ist, sofort mit ihrem Händler Kontakt aufnehmen." Ansprechpartner für den Kunden ist vor allem der ausliefernde Händler. Die aktuelle markenübergreifende Rückrufaktion für ein von mehreren Herstellern verbautes System ist für die Kunden der betroffenen Marken - Toyota, Peugeot, Citroen - kein Problem.

Auch wenn die aktuelle Situation für den Kunden zu keinen Problemen führen wird, könnte es künftig bei ähnlichen Rückrufaktionen von Kleinserien bzw. dem Rückzug einer Marke sehr wohl zu Problemen für den Kunden kommen. Dies deswegen als im aktuellen Entwurf der EU-Verbraucherrichtlinie im Sinne des Subsidiaritätsprinzips der bisher in der EU-Gewährleistungsrichtlinie 1999/44 Art.4 geregelte Regressanspruch des Kunden gegenüber dem Vormann (Lieferant/Hersteller) nicht mehr enthalten ist. "Der Fahrzeughandel fordert daher die Auslagerung der vom Handel gesetzlich zu übernehmenden Gewährleistungsverpflichtung auf einen Rückversicherer", so Oberwallner. Die bisherigen positiven Erfahrungen mit einer freiwilligen Auslagerung der Garantieverpflichtung auf einen Branchenversicherer im Fall von eingeräumten Händlergarantien sprechen für markenübergreifende Branchenlösungen. "Autohandel ist Vertrauenssache", so Oberwallner, "die rechtlich und wirtschaftlich verbindliche Sicherung der Kundenansprüche ist vorrangig." (us)

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