KO-Stv. Königsberger: Investitionsoffensive für NÖ Nebenbahnen erforderlich

VP-Lippenbekenntnissen müssen endlich Taten folgen

St. Pölten (OTS) - "Die zwischen dem Land NÖ, dem Bund und den ÖBB getroffene Grundsatzvereinbarung zur Übernahme von 29 Bahnstrecken durch das Land ist enttäuschend und unzureichend. 140 Millionen Euro sollen bis 2023 investiert werden. Diese bekannt gegebenen Summen reichen bei weitem nicht aus das Bahn-Chaos in NÖ zu beenden", sagt FP-NÖ Verkehrssprecher Erich Königsberger.

"Die ÖBB haben jahrelang diese Strecken heruntergewirtschaftet sowie mit Absicht zugrunde gerichtet und werden vom Land NÖ nun mit Minimalbeträgen aus der Pflicht entlassen. Es ist zu befürchten, dass diese Vereinbarung, so wie schon der Vertrag von Gösing, nur Lippenbekenntnisse enthält und am Ende zur Schließung der meisten Strecken führen wird", so LAbg. Königsberger weiter.

"Bahn in Landeshand alleine bedeutet noch keine Verbesserung für die betroffenen Regionen, das Beispiel der Ybbstalbahn demonstriert den nicht vorhandenen Sanierungswillen von LR Heuras - zusperren und unzureichende Buskonzepte anbieten - trotz Privatinitiativen, vorhandenen Betreibern und fundierten Konzepten. So kann die Übernahme von 600 Bahnkilometern durch das Land nicht sein, wir fordern eine Investitionsoffensive zur Sanierung und Erhaltung der Nebenbahnen. Pendler, Schüler und Touristen wollen fahren - von leere Versprechungen a la ÖVP bringen keine sichtbaren Verbesserungen", so LAbg. Königsberger fortfahrend.

"Wir fordern auch eine Wiederherstellung der Leobersdorfer Bahn im Triesting- und Gölsental, wo ein neu saniertes Teilstück zwischen Hainfeld und Weißenbach-Neuhaus eingestellt wurde. Dazu haben wir eine Unterschriftenaktion gestartet, welche auch von pro Bahn unterstützt wird. LH Pröll und Zusperrlandesrat Heuras sind aufgefordert rasch für die Attraktivierung des Nahverkehrs zu sorgen - beginnend mit der Erhaltung der Ybbstalbahn und Herstellung eines durchgehenden Fahrbetriebes auf der Leobersdorfer Strecke", so der FP-Verkehrssprecher zum Schluss.

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