FPÖ-Kickl: AMS-Schulungen sind oft nur statistisches statt arbeitsmarktpolitisches Instrument

Deutschkurse ohne statistische Erfolgskontrolle

Wien (OTS) - "Bei der Betrachtung des derzeitigen
Schulungsrekordes beim AMS drängt sich der Verdacht auf, dass hinter der steigenden Zahl der Teilnehmer mehr das Ansinnen der Regierung nach statistischer Senkung der Arbeitslosenzahlen als der tatsächliche Glaube an die Wirksamkeit für den Arbeitsmarkt steht", sagte heute FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher Herbert Kickl im Zusammenhang mit Ausführungen von AMS-Chef Kopf. Dass es mit der angeblichen Qualitätskontrolle nicht besonders weit her sei, beweise allein das Faktum von Deutschkursen für Zuwanderer, wie sich aus einer Anfrage der FPÖ an Sozialminister Hundstorfer ergeben hätte. 2008 hätten rund 14.000 Personen einen solchen Kurs abgeschlossen, die Kosten dafür hätten sich auf rund 17,8 Millionen Euro belaufen, aber dennoch gäbe es keine statistische Erfassung des Lernerfolgs, so Kickl weiter. "Die Sache ist zwar ein gutes Geschäft für die Kursanbieter, aber von Qualitätskontrolle kann da wohl keine Rede sein", so Kickl weiter.

Es gäbe unzählige Beispiele insbesondere älterer Arbeitsloser, die sich seit Jahren in einer Kurs-Mühle befänden, die die Frustration noch zur Verzweiflung steigere. Wenn jemand zum wiederholten Mal den gleichen Kurs besuche, wenn gut qualifizierte Teilnehmer mit solchen zusammengefasst würden, denen es an elemenatren Kenntnissen fehle, wenn ehemalige leitende Mitarbeiter in Kursen mit Basisinformationen für Einsteiger traktiert würden, könne von Qualität keine Rede sein, so der freiheitliche Sozialsprecher. Im Gegenteil seinen solche Vorgangsweisen menschenunwürdig. "Bevor dem AMS von Seiten Der Regierung jetzt auch noch die administrative Verwaltung der Mindestsicherung auferlegt werde wäre es höchst an der Zeit, das bestehende Kurssystem auf neue Beine zu stellen. Derzeit hat man oft den Eindruck, dass sich das Angebot nach den vorhandenen Schulungsinstituten und Trainern aber nicht nach den Bedürfnissen am Arbeitsmarkt richtet. Das muss im Interesse der Kursteilnehmer rasch umgedreht werden", so Kickl abschließend.

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