FPÖ-Neubauer: Ackerl (SPÖ) und Kurz (ÖVP) betreiben Schattenboxen auf Kosten der Pensionisten Österreichs

Klassenkampf um Umverteilung ist offenbar in beiden Regierungsparteien Programm

Wien (OTS) - Angesichts einer Wortmeldung aus der Abteilung "Kampf-Rhetorik" des linken SPÖ Landesvorsitzenden, Genosse Joschi Ackerl, zur Umverteilungsdebatte a la Karl Marx, stellt NAbg. Werner Neubauer in seiner Funktion als freiheitlicher Seniorensprecher fest, dass mit der Forderung nach einer Reichensteuer nur eines bewirkt werden soll: die Fortsetzung einer ohnehin leidenschaftslos geführten Neid-Debatte, um von den großen innerparteilichen Problemen der SPÖ abzulenken.

"Ich lehne es grundsätzlich ab, auf dem Rücken der Pensionisten immer wieder diese Debatte aufkeimen zu lassen, weil wir als Freiheitliche das Auseinanderdividieren der Menschen in Österreich insgesamt ablehnen", so Neubauer. Ackerl hat offenbar bis jetzt nicht begriffen, dass 70.000 Menschen im Land die Probleme monetär nicht lösen können, weil die so genannten Besserverdienenden bereits jetzt als Lastesel Österreichs herhalten müssen. Wenn schon Umverteilung, dann sollte die SPÖ den Weg für die Einführung eines Transferkontos frei geben, stellte Neubauer fest, "dann müsste auch Ackerl endlich Licht in seine dunklen Subventionskanäle für Ausländer, die über die Umwege Arbeiterkammer und BFI führen, bringen." Neubauer erinnerte Ackerl auch daran, dass der SPÖ-"Sozial"-Minister Hundstorfer seine volle Unterstützung zur Abschaffung der so genannten Hacklerregelung zugesagt hat und dies auch Bestandteil des Regierungsprogramms sei. Die ÖVP dafür alleine zu geißeln sei unseriös und eine der Schwachstellen, warum die SPÖ eben derzeit so unglaubwürdig ist.

Zu JVP-Kurz meinte Seniorensprecher Neubauer: "Wenn einer wie Herr Kurz die Forderung erhebt, in bestehende Pensionen eingreifen zu wollen, um zu glauben, mit diesen marxistischen Methoden bei der Jugend punkten zu können und gleichzeitig Landesrat Ackerl Klassenkampf vorwirft, dann sieht man, wes Geistes dieser Jungschnösel ist."

Als Vertreter der freiheitlichen Senioren zeigen wir uns entsetzt, dass ein Vertreter der ÖVP mit marxistischen Parolen auf diese Art und Weise auf sich aufmerksam zu machen versucht. Kurz selbst hat noch vor nicht allzu langer Zeit in sozialistischer Manier geglaubt, durch Kürzung der sogenannten "Spitzenpensionen" von einigen 100 ehemaligen hohen Beamten eine Rettung unseres Pensionssystems erreichen zu können. Dies zeigt lediglich die völlige Unkenntnis der ÖVP-"Zukunftshoffnung", den die Gegenwart längst eingeholt hat. "Ich fordere eine sofortige Beendigung dieser Debatte, Schluss mit Profilierungsneurosen auf Kosten der Pensionisten durch SPÖ und ÖVP", so Neubauer.

"Wenn gesetzlich vorgeschriebene Pensionsanpassungen von Kurz als Ausbeutung tituliert werden, sollte sich der JVP-Mann überlegen, wer sich hier im Klassenkampf befindet", sagte Neubauer und forderte die Solidarität der Generationen in Österreich ein.

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