Ackerl an Finanzminister Pröll: Hände weg von den Pensionen!

"Pensionserhöhungen um 10 Euro sind keine Kostenexplosion"

Linz (OTS) - "Wenn es darum geht, die Finanzkrise zu bewältigen, dann müssen in erster Linie die 70.000 Millionäre in Österreich ihren Beitrag leisten und nicht die Kleinverdiener und MindestpensionistInnen!", stellt SPÖ-Landesparteivorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl zu den jüngsten Äußerungen von ÖVP-Chef Pröll fest.

Pröll will nicht nur die Hacklerregelung lieber heute als morgen abschaffen, sondern setzt offensichtlich zum neuen Anschlag auf alle Pensionen an. So verlangt er zur Bewältigung der Finanzkrise jetzt u.a., die "Kostenexplosionen bei den Pensionen und beim Gesundheitssystem zu stoppen".

"Weder bei den Pensionen noch bei der Gesundheit darf der unsoziale Sparstift angesetzt werden. Gerade die Pensionisten sind bei allen Kürzungsreformen unter Schwarz-Blau denkbar schlecht weggekommen", erinnert Ackerl. "Sie dürfen für das Versagen der neoliberalen Politik jetzt nicht wieder zur Kasse gebeten werden!".

Ackerl kann über BezieherInnen kleiner und kleinster Pensionen berichten, die sich an die SPÖ gewandt haben, weil ihnen die jüngste "Pensionserhöhung" ganze 10 Euro mehr gebracht hat. "Damit ist kaum mehr das Auskommen zu finden. Jeder weitere Aderlass bei den Pensionen treibt viele ältere Menschen endgültig in die Armut!", warnt der SPÖ-Landeschef. "Die ASVG-Pensionen dürfen nicht angetastet werden. Zahlen für die Krise sollen jene, die sie verursacht haben:
Die Banken und die superreichen Spekulanten!".

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