FP-Jung zu Integration(1): Falsch verstandene Toleranz führt immer mehr zu Konflikten

Integration in Wien gescheitert

Wien (OTS/fpd) - Die rote Integrationspolitik in der Bundeshauptstadt sei durch und durch als gescheitert anzusehen, so heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung im Zuge der Gemeinderatsdebatte. Den Wienerinnen und Wienern reiche es zunehmend. In der früher wirklich sicheren Stadt sei Kriminalität und Gewalt an der Tagesordnung, die Rücksichtslosigkeit besonders gegenüber älteren Menschen nehme zu, andere Reinlichkeitsvorstellungen und Begriffe von Gemeinschaftseigentum führen zum Streit und hemmungsloses Ausnützen der Sozialnetze verbittern diejenigen, die sie finanzieren müssen.

Viele Zuwanderer hätten gar kein Interesse an Integration. Besonders Jugendliche der 2. und 3. Generation wollen sich immer mehr nicht als Österreicher deklarieren. Sie haben sich eine Parallelgesellschaft aufgebaut und verachten zunehmend unseren Lebensstil und unsere Werte. Die Vorteile und sozialen Leistungen werden dafür aber oft exzessiv genützt. Unser Rechts- und Sozialsystem, das auf derartige Vorgangsweisen nicht eingestellt sei, kapituliere langsam durch falsch verstandene Rücksichtnahme, sagt Jung.

Mehr und mehr schwinde auch die Notwendigkeit Deutsch zu lernen. Denn wenn Formulare nicht in der Amtssprache ausgedruckt werden, wenn für Krankenhäuser, Gerichte, für immer mehr städtische Einrichtungen und sogar für die Absolvierung der Fahrprüfung Dolmetscher bestellt werden und wenn im Kindergarten zuerst die Muttersprache und dann erst vielleicht etwas Deutsch gelehrt werde, dann schwindet auch die Dringlichkeit die Landessprache zu erlernen.

Die Wienerinnen und Wiener werden stets belehrt, wie uneinsichtig sie der kulturellen Bereicherung gegenüber stehen. Man schwärmt von Gleichheit, meint dies aber nur bei den Rechten, nicht bei den Pflichten. Integration bedeute in der Vorstellung der meisten Menschen allerdings die Eingliederung in die bestehende Gesellschaft und nicht deren Umfunktionieren nach den Vorstellungen der Zuwanderer, so Jung. (Forts.) hn

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